Bernhard Maximilian Freiherr von Friesen (* 29. Mai 1825 in Frankenthal; † 4. Oktober 1889 in Blasewitz) war ein deutscher Verwaltungsbeamter, Rittergutsbesitzer und Parlamentarier.
Leben Bernhard von Friesen studierte Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig. 1847 wurde er Mitglied des Corps Misnia Leipzig.Kösener Korpslisten 1798 bis 1910, Hrsg. Karl Rügemer, Verlag der Academischen Monatshefte, Druck und Verlagsanstalt Carl Gerber GmbH München, Starnberg 1910, 151/83. Noch im selben Jahr schloss er sich dem Corps Guestphalia Leipzig an.Kösener Korpslisten 1798 bis 1910, Hrsg. Karl Rügemer, Verlag der Academischen Monatshefte, Druck und Verlagsanstalt Carl Gerber GmbH München, Starnberg 1798 bis 1910, 147/6. Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst ein. Er war Landrat und Rittergutsbesitzer in Dortmund. Friesen gehörte 1856 als Vertreter der Fürsten von Sayn-Wittgenstein-Hohenstein dem Provinziallandtag der Provinz Westfalen an.Josef Häming: Die Abgeordneten des Westfalenparlaments 1826–1978, Münster 1978, S. 278. DNB Beim preußischen Militär erreichte er den Dienstgrad Rittmeister.Kösener Corpslisten 1960, Hrsg. Otto Gerlach. Im Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Druck C. L. Mettcker & Co. Jever, Kassel 1961, 90/77.
Literatur Alfred Bruns (Hrsg.), Josef Häming (Zusammenstellung): Die Abgeordneten des Westfalenparlaments 1826–1978 (= Westfälische Quellen- und Archivverzeichnisse, Band 2). Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster 1978, S. 278. DNB
Weblinks Friesen, Bernhard von bei Westfälische Geschichte
Einzelnachweise
Kategorie:Rittmeister (Preußen) Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Landkreis Dortmund) Kategorie:Landwirt (Deutschland) Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Westfalen (Königreich Preußen) Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Bernhard Bernhard Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1825 Kategorie:Gestorben 1889 Kategorie:Mann