Charlotte Gmelin-Wilke (* 25. Juni 1906 in Schwabing; † 1982) war eine deutsche Buchillustratorin, die der Braunschweiger Künstlerfamilie Wilke entstammte.

Leben Charlotte Wilke wurde als Tochter von Rudolf Wilke und dessen Frau Amalie (geborene Brandes) in der Ainmillerstraße im Münchener Stadtteil Schwabing geboren. Sie studierte bei Willy Jaeckel an der Hochschule für Kunsterziehung in Berlin. Zu ihren Werken zählen insbesondere Buchillustrationen und Straßenszenen aus Paris.Die Wilkes – Eine Künstlerfamilie der Moderne aus Braunschweig auf appelhans-verlag.de Gmelin-Wilke erstellte in den Jahren 1933 bis 1940 mehrere Zeichnungen für die satirische Zeitschrift Simplicissimus in München.Gmelin-Wilke, Charlotte auf simplicissimus.info Einige ihrer Bilder wurden im Künstlerlokal der strohhalm in Braunschweig ausgestellt und konnten dort auch gekauft werden.Mädchenportait mit Hund auf lot-tissimo.com Sie gehörte neben dem Maler und Grafiker Gerd Burtchen (1920–1959), dem Fotografen Heinrich Heidersberger und dem Schriftsteller Peter Lufft zu den Gründungsmitgliedern dieser Lokalität.Peter Lufft: Der Strohhalm. In:

Charlotte Wilke war die zweite Ehefrau des damaligen Leiters des Staatstheaters Braunschweig, Helmuth Gmelin, mit dem sie die gemeinsame Tochter Alexandra hatte. Gleichzeitig war sie die Stiefmutter von Gmelins Tochter aus erster Ehe, der späteren Schauspielerin Gerda Gmelin.Isabel Rohloff: Gerda Gmelin. In: Reinhard Bein (Hrsg.): Braunschweiger Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Band 2, döringDruck, Braunschweig 2012, S. 58.

Werke (Auswahl)

Literatur Peter Lufft: Erinnerung an Lottchen. Zum Tode d. Malerin Charlotte Gmelin-Wilke. In: Freundeskreis d. Gr. Waisenhauses, Braunschweig e. V. Jg. 32 (= Heft 90, 1982.) S. 2a–21.

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