Dietmar Schermann (* 24. April 1957 in Mödling) ist ein österreichischer Komponist und Dirigent.Christian Fastl: Schermann, Dietmar. In: Oesterreichisches Musiklexikon online; abgerufen am 21. Dezember 2021.
Leben Dietmar Schermann studierte ab dem Jahr 1975 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Komposition bei Heinrich Gattermeyer, Korrepetition bei Harald Goertz, Chorleitung bei Günther Theuring sowie Dirigieren bei Karl Österreicher. Die Diplome in Komposition und Korrepetition legte er im Jahr 1982 ab, die Diplome in Chorleitung und Dirigieren folgten im Jahr darauf.Biografie Dietmar Schermann. Musikdatenbank von mica – music austria, 23. Februar 2020; abgerufen am 22. Dezember 2021.
Seit dem Jahr 1982 hat Schermann einen Lehrauftrag für Tonsatz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, seit 1992 wirkt er als ordentlicher Professor für Harmonielehre, Kontrapunkt/Tonsatz ebenda.Lebenslauf von Dietmar Schermann. Interessensgemeinschaft Niederösterreichische KomponistInnen – INÖK; abgerufen am 22. Dezember 2021. Zudem ist er als freiberuflicher Komponist, Korrepetitor und Dirigent tätig.
Nach zahlreichen Jahren als stellvertretender Institutsvorstand übernahm er von 2006 bis 2008 die Leitung des Instituts für Komposition und Elektroakustik an der Musikuniversität Wien. Seine Werke wurden in Europa, Asien und Südamerika aufgeführt.
Auszeichnungen 1980: Arbeitsstipendium der Stadt Wien 1981: Anerkennungspreise der Niederösterreichischen Landesregierung 1982: Würdigungspreis des Bundeskanzleramts Österreich für Kunst und Kultur 1988: Arbeitsstipendium der Stadt Wien 1988: Förderungspreis der Niederösterreichischen Landesregierung 1990: Arbeitsstipendium der Stadt Wien
Werke Klavierstück – Solo für Klavier, op. 1 (1977)Werkeverzeichnis von Dietmar Schermann. Musikdatenbank von mica – music austria, 23. Februar 2020; abgerufen am 22. Dezember 2021. Drei Lieder für Altstimme und Klavier – nach Texten von Rainer Maria Rilke, Georg Trakl und Johann Wolfgang von Goethe, op. 2 (1978) Sieben Skizzen für Bläserquintett – für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn, op. 3 (1978) Erstes Streichquartett – für zwei Violinen, Viola und Violoncello, op. 4 (1979) Praterspektrum – für Flöte, Trompete, Klavier und drei Perkussions, op. 5 (1980) Sonate für Violoncello und Klavier – op. 6 (1981) Bühnenmusik zu Frank Wedekinds „Lulu“ – Duo für Klavier und präpariertes Klavier (1982) Drei Aphorismen für Streichorchester – für zwölf Violinen, vier Violen, drei Violoncelli und zwei Kontrabässe, op. 7 (1986) Musik für Streichorchester – für zwölf Violinen, vier Violen, drei Violoncelli und zwei Kontrabässe, op. 8 (1986) Ballade für Klavier und Kontrabass – op. 9 (1987) Kontakte – für Orchester, op. 10 (1987) Monolog für Kontrabass – op. 11 (1988) Drei Szenen für großes Orchester – op. 12 (1988/1994) Frühlingsstücke – Solo für Klavier, op. 13 (1988) Wanderung – Solo für Klavier und Solostimme Bariton nach Texten von Julian Schutting, op. 14/1 (1989) Wanderung – für Streichquartett mit zwei Violinen, Viola und Violoncello, op. 14/2 (1989) Wanderung – für zwei Klaviere, op. 14/3 (1989) Musik für zehn Holzbläser – für zwei Flöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotte und zwei Hörner, op. 15 (1989) Wanderung – für Kammerensemble, op. 14/4 (1990) Konzert für Viola und Kammerorchester – op. 16 (1991/1993) Nachtsplitter – Traumgedanken – Meditation für Blockflötenensemble, op. 17 (1992) Monolog für Violoncello – op. 18 (1992) Introduction und Caprice für Kontrabass und Klavier – op. 19a (1993) Introduction und Caprice – für Streichorchester und Kontrabass solo, op. 19b (1994) Konzert für Violoncello und Kammerorchester – op. 20 (1996/1997)
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist (Österreich) Kategorie:Österreicher Kategorie:Absolvent der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Mann