Liste von Ehrenmalen auf dem heutigen Gebiet des Kreises Pinneberg. Die meisten Ehrenmäler sind den Gefallenen und Kriegstoten des Ersten Weltkriegs (1914–1918) und Zweiten Weltkriegs (1939–1945) gewidmet. Einige Denkmäler, oft in Form quadratischer Obelisken, erinnern an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Weitere Gedenksteine erinnern an die Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848–1851, als gegen Dänemark die Forderung „Up ewig ungedeelt“ erhoben wurde. Ehrenmale auf Gebieten, die ehemals zum Kreis gehörten (vergl. ehemalige Gemeinden) werden hier nicht erwähnt.
Appen Am Gedenkstein,
Schwarzer quadratischer Obelisk über Kubus, auf aus grauen Feldsteinen gemauertem Sockel. Auf den vier Seiten des Kubus Namen, Geburts- und Sterbetage von 55 Gefallenen des Ersten Weltkrieges.Appen, 2007.Denkmal gegen den Krieg, (Java-Script erforderlich)
Gegenüber Friedhof
Findling, errichtet 1959, zur Erinnerung an die Toten des Zweiten Weltkriegs.Appen, 2007.
Etz, Dorfstraße,
Findling mit Namen, Geburts- und Todestagen von sieben Gefallenen und eines Vermissten des Ersten Weltkriegs.Appen-Etz, 2003.
Barmstedt Chemnitzstraße, Ecke Kirchenstraße, an der Heiligen-Geist-Kirche,
Weißer Obelisk, zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71.Kirchengemeinde Barmstedt:
Seepark,
Findling, davor acht Granitplatten mit 207 Namen und Sterbedaten aus dem Ersten Weltkrieg.Barmstedt, 2005.
Seepark,
Gepflasterte Anlage von 1965 mit Skulptur aus sechs ineinander greifenden Kreuzen, Schriftzug mit Jahreszahlen des Zweiten Weltkrieges, weitere Inschriften.Barmstedt, 2005.
Bevern Hemdinger Straße, Nähe Freiwillige Feuerwehr, Auf einem Podest ein großer Stein mit eingelassener Tafel und zwei weiteren Tafeln links und rechts. Personennamen und Sterbedaten, 19 aus dem Ersten Weltkrieg und 55 aus dem Zweiten Weltkrieg.Bevern, 2013.
Bilsen Beim Denkmal, Nähe des Sportplatzes, .
Hoher grauer Steinquader auf gemauertem Sockel. Im Stein eingelassen eine Tafel mit Namen und Sterbedaten von 13 Personen aus dem Ersten Weltkrieg. Am Boden angelehnt eine Tafel mit Namen und Sterbedaten von 31 Personen aus dem Zweiten Weltkrieg.Bilsen, 2007.
Bönningstedt Dorfstraße,
Gedenkstein an einen Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges. Kieler Straße, Ecke Winzeldorfer Straße,
An der Stelle befand sich von 1922 bis 1966 Denkmal zu Ehren im Ersten Weltkrieg gefallener Winzeldorfer. Im Jahr 1981 wurde ein neues Denkmal errichtet.Gemeinde Bönningstedt, der Bürgermeister: Hauswurfsendung an alle Haushalte der Gemeinde Bönningstedt, 26. April 2013 (2 Seiten PDF) Auf gemauertem Sockel steht ein Findling. Auf dem Sockel liegend zwei teilweise zersprungene Tafeln mit Namen, teilweise militärischen Rängen und Sterbedaten von 27 Gefallenen und 2 Vermissten aus dem Ersten Weltkrieg.Bönningstedt (Erster Weltkrieg), 2005.
mini|Denkmal an der Ellerbeker Straße in Bönningstedt Ellerbeker Straße,
In einer Grünanlage begehbares Podest, darauf auf einem Sockel ein Steinquader, über den sich von links die Figur einer Trauernden beugt. Auf der Vorderseite des Steinquaders eine hellere Tafel mit Namen und Sterbetage von 29 Gefallenen und 2 Vermissten aus dem Ersten Weltkrieg und 55 Gefallenen, 8 Gestorbenen und 34 Vermissten aus dem Zweiten Weltkrieg.Bönningstedt, 2005.
Bokholt-Hanredder Friedhof
Halbkreisförmige Anlage aus Bodentafeln mit Namen von Kriegstoten. Den Kreis durchmisst ein zentraler Weg, der auf drei Gedenksteine führt, die von 2 Bäumen flankiert werden. Mittlerer hoher Stein, daneben links und rechts niedrigere Steine mit Tafeln von Kriegstoten.
Namen, Dienstgrade, Namen, Sterbedaten und -ort sowie Einheiten von 29 Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg. Namen, Geburtstage und Verlustdaten von 51 Vermissten, Gefallenen und Vermissten Personen des Zweiten Weltkriegs.Reinhardt Kappelmann: Bokholt-Hanredder, 2014.
Bokel Seit 1921 historisches Denkmal mit Adlerfigur auf quadratischer Stele mit eingraviertem Stahlhelm im Kranz aus Eichenlaub und Inschrift. Sockel begrenzt von vier Steinkugeln. Ab 1965 demontiert und ersetzt durch dreiflügelige helle Steinplatten, bisherige Adlerfigur wurde daneben aufgestellt. Über dem mittleren Stein Skulptur des eisernen Kreuzes. Auf dem mittleren Stein erhabene Gravur von stilisiertem Stahlhelm über Eichenlaub, darunter dunkle Tafel mit Inschriften. Auf dem linken Stein dunkle Tafel mit Namen und Verlustdaten von 18 gefallenen, einer gestorbenen und drei vermissten Personen aus dem Ersten Weltkrieg. Auf dem rechten Stein dunkle Tafel mit Namen und Verlustdaten von 16 gefallenen, 10 heimatvertriebenen und zwei vermissten Personen aus dem Zweiten Weltkrieg.Bokel, 2005.
Borstel-Hohenraden Hauptstraße
Quadratische Stele aus schwarzem Stein. Auf den vier Seiten des Sockels Namen, Geburts- und Sterbe- bzw. Verlustdaten von 35 gefallenen Personen des Ersten Weltkrieges und 54 gefallenen und vier vermissten Personen des Zweiten Weltkrieges.Borstel-Hohenraden, 2005.
Brande-Hörnerkirchen Marktplatz von Hörnerkirchen Historisches Denkmal zur Erinnerung an Schleswig-Holsteinische Erhebung, in Form einer Kirchturmspitze mit vier Nebenspitzen, 1936 abgebrochen. Tafeln mit Namen, Heimatort, Datum und Ort des Todes und teilweise der Verwundung, Dienstgrad und Einheit von 7 Gefallenen der Schleswig-Holsteinischen Erhebung aus Hörnerkirchen, Bokel, Brande und Westerhorn, sowie Name, Heimatort, Todesdatum und Einheit von 3 Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges aus Hörnerkirchen, Brande und Westerhorn. Die Tafeln wurden später in das neu errichtete Denkmal auf dem Friedhof integriert.Brande-Hörnerkirchen (1848/50; 1870/71), 2005.
Friedhof Anlage mit fünf Steintafeln, die aus einer niedrigeren Backsteinmauer aufragen. Die Tafel in der Mitte zeigt ein figürliches Relief mit Trauernden und war zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg ursprünglich an der Mauer der Kirche aufgestellt, bis diese 1934 abbrannte. Namen, Sterbedaten und Herkunftsorte von 85 Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus Barmstedt, Bokel, Bokelseß, Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn und Westerhorn, sowie 195 Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus Barmstedt, Bokel, Bokelseß, Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn, Westerhorn, darunter in der Gemeinde Hörnerkirchen gemeldete Heimatvertriebene.Brande-Hörnerkirchen (Erster u. Zweiter Weltkrieg), 2005.
Bullenkuhlen Dorfstraße, Ecke Schulstraße, am Gemeindehaus mit Feuerwache
Heller Stein. Darauf Tafel mit Namen und Sterbedaten von 16 gefallenen und gestorbenen Personen des Ersten Weltkrieges. Weitere Tafel zum Zweiten Weltkrieg mit Namen und Verlustdaten von 15 gefallenen und 3 vermissten Soldaten sowie 9 gefallenen und 5 vermissten Heimatvertrieben.Bullenkuhlen, 2012.
Ellerbek Ecke Hauptstraße/Dorfstraße Anlage aus gemauerten Natursteinen, in der Mitte Findling, darauf steinerner Adler mit ausgebreiteten Schwingen auf vergoldeter Kugel. Tafeln mit Name und Sterbedatum eines Gefallenen aus dem Deutsch-Französischen Krieg, Namen und Sterbejahren von 20 Gefallenen des Ersten Weltkrieges und Namen von 98 Gefallenen, Bombenopfern und Vermissten des Zweiten Weltkrieges.Ellerbek, 2004.
Ellerhoop Gelände des Männerturnverein zu Ellerhoop von 1907 (M.T.V. Ellerhoop) Findling auf gemauertem Sockel. Auf 1932 datierter Gedenkstein des M.T.V. mit Inschriften zu beiden Weltkriegen.Ellerhoop (Turner – Erster u. Zweiter Weltkrieg), 2005. Thiensener Weg, Ecke Schmiedskamp, In Grünanlage Stein, darauf steinerner Adler, Schwingen ausbreitend. Eingelassene Tafeln mit Namen und Sterbedaten von 25 Gefallenen und einem Vermissten des Ersten Weltkrieges sowie 85 Gefallenen, Vermissten und Heimatvertriebenen des Zweiten Weltkrieges.Ellerhoop-Thiensen (Erster und Zweiter Weltkrieg), 2005.
Elmshorn Auf dem evangelischen Friedhof Elmshorn: Anlage zum Gedenken an Verstorbene des Reservelazarett Elmshorn. Ca. 4 Meter hohes Steinkreuz. Daneben je ein Findling zur Erinnerung an im Lazarett Verstorbene des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Weiterer Findling der Ortsgruppe Elmshorn des Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen.
Davor Tafeln, z. T. unleserlich mit Namen, Geburtsdaten, teilweise Geburtsorten und Sterbedaten von 7 Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Tafeln mit Namen, Geburts- und Sterbejahren von 37 Gefallenen des Zweiten Weltkrieges. Sieben weitere individuelle Gedenksteine jeweils mit Name, Geburts- und Sterbedatum, teilweise mit Geburts- oder Sterbeorten von Gefallenen des Zweiten Weltkrieges.Elmshorn, 2004.
Auf dem evangelischen Friedhof Elmshorn: Kreisförmige Gedenkstätte für die Toten des Ersten Weltkriegs.
Auf dem evangelischen Friedhof Elmshorn: Gedenkstein für die Toten des Zweiten Weltkriegs.
Auf dem evangelischen Friedhof Elmshorn: Gedenkstätte für tote Kriegsgefangene.
Gedenksäule mit Figur und Wappenrelief. Dienstgrad, Name, Ort und Datum von Geburt und Tod sowie Einheit von 16 Gefallenen der Schleswig-Holsteinischen Erhebung.Elmshorn (1848-51), 2012.
Zunächst vor dem Elmshorner Gewerkschaftshaus, später vor dem Rathaus aufgestellte Erinnerungstafel mit Namen von 11 Opfern des Nationalsozialismus.S. 120. Rathaus, Schulstrasse
Gedenkstein für die während der Novemberpogrome am 9./10. November 1938 zerstörte Synagoge.S. 103. Ecke Flamweg / Neue Straße
Halstenbek Dienstgrad, Namen und Todestag und Einheit eines Gefallenen des Deutsch-Französischen Kriegs. Denkmal mit Turm und Mauer aus rotem Klinker, mit sechs in die Mauer eingelassene Tafeln mit Namen und Sterbedaten von 100 Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Davor heller Stein zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg.Halstenbek, 2006.
Haselau Friedhof
Ein Stein zum Ersten Weltkrieg stand zunächst neben einer Friedenseiche an der DorfstraßeArbeitsgruppe Chronik der Gemeinde Haselau (Hrsg.): Haselau Die Geschichte der Gemeinde, Uetersen 1999, S. 195, digitalisat der Gemeinde Haselau. und wurde später auf dem Friedhof aufgestellt. In die hohe Marmorplatte eingraviert sind Namen, Geburtstag, Sterbetag und -ort von 32 Gefallenen und einem Vermissten aus dem Ersten Weltkrieg.
Links und rechts davon stehen 2 Tafeln mit Namen, Geburts- und Todestagen von 49 Gefallenen, und davor liegend eine Tafel mit Namen und Geburtstagen von 39 Vermissten aus dem Zweiten Weltkrieg.Haselau, 2005.
Haseldorf Hauptstraße Tafel zur Erinnerung an die Schleswig-Holsteinische Erhebung. mit Inschrift: „Zur Erinnerung an die Erhebung unseres Volkes am 24. März 1848 ist diese Doppeleiche gepflanzt 1898. Deine Väter einst stritten um Freiheit und Recht. Nun wahre es würdig du junges Geschlecht.“
Im Schlosspark Stein mit eingravierten Namen, Geburts- und Todestagen von 56 Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Findling zur Erinnerung an Tote des Zweiten Weltkrieges.Haseldorf
Hasloh Schulstraße, Ecke Kronkamp Mauer mit Relief des Profils einer Trauernden sowie eingelassenen Steinen mit Namen und Todesjahren von 33 Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg und von 96 Gefallenen aus dem Zweiten Weltkrieg.Margit Rose-Schmidt: Hasloh
Heede Denkmalweg
In einer kleinen Grünanlage auf einem gemauerten Feldsteinsockel ein rechteckiger Granitstein, darin eingelassen Tafeln mit Namen, Geburts- und Sterbetage von 26 Gefallen und 5 Vermissten aus dem Ersten Weltkrieg und 24 Gefallenen und 17 Vermissten oder Heimatvertriebenen aus dem Zweiten Weltkrieg.Heede, 2005.
Heist Auf dem Friedhof. Gedenkstein mit Namen von 24 Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg. Daneben Findling mit Inschrift zum Zweiten Weltkrieg. Weg beidseitig gesäumt von 78 kleinen Findlingen mit Namen von 81 Toten und Vermissten des Zweiten Weltkriegs.Heist, 2007.
Hemdingen Ecke Steindamm, Barmstedter Straße