Der Schader-Preis ist eine Auszeichnung für Gesellschaftswissenschaftler in Deutschland, die seit 1993 verliehen wird.

Mit dem Schader-Preis zeichnet die Darmstädter Schader-Stiftung Gesellschaftswissenschaftler aus, die aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeit und durch ihr Engagement mit der Praxis einen Beitrag zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Probleme geleistet haben.

Der Preis in Höhe von 15.000 Euro wird jährlich verliehen. Preisjury ist der Senat der Stiftung, der sich aus den letzten Preisträgern bildet.

Stifter und Namensgeber ist Alois M. Schader.

Preisträger 1993: drei Preisträger zum Thema Städtebau und Wohnungswesen, darunter Erika Spiegel 1994: fünf Preisträger zum Thema Alter, darunter Leopold Rosenmayr 1995: sechs Preisträger zum Thema Migration, darunter Karl-Heinz Meier-Braun 1996: sechs Preisträger zum Thema Verkehr, darunter Werner Brög 1997: fünf Preisträger zum Thema Arbeit und Arbeitslosigkeit, darunter Burkart Lutz 1998: kein Preis verliehen 1999: Renate Mayntz 2000: Meinhard Miegel 2001: Peter Graf Kielmansegg 2002: Fritz W. Scharpf 2003: Hartmut Häußermann und Walter Siebel 2004: Bernd Raffelhüschen 2005: Ulrich Beck 2006: Gesine Schwan 2007: Franz-Xaver Kaufmann 2008: Klaus von Beyme 2009: Ralf Dahrendorf 2010: Wolf Lepenies 2011: Jan Philipp Reemtsma 2012: Paul Kirchhof 2013: Jutta Allmendinger 2014: Stephan Leibfried 2015: Angelika Nußberger 2016: Christine Landfried 2017: Nicole Deitelhoff 2018: Otfried Jarren 2019: Christoph Möllers 2020: Dorothea Kübler 2021: Armin Nassehi 2022: Lisa Herzog 2023: Steffen Mau 2024: Silja Häusermann 2025: Martina Löw 2026: Sebastian Conrad

Weblinks Der Schader-Preis auf der Website der Schader-Stiftung

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