Günther Karl Adolf von Hohnhorst (* 19. Mai 1863 in Fallingbostel; † 4. Oktober 1936 in Eldingen/Hohnhorst)Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz von Groß Zauche und Camminetz: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser, Band XXXII, Band 148 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 2010, S. 213. ISBN 978-3-7980-0848-9. war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Rittergutsbesitzer.

Leben Herkunft Seine Eltern waren der preußische Landrat Bruno von Hohnhorst (1822–1886) und dessen Ehefrau Eleonore, geborene Freiin von Vincke (1831–1906)Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1888. Jg. 38, Justus Perthes, Gotha 1887, S. 895. eine Tochter des Reformers Ludwig von Vincke. Der spätere Generalleutnant Ernst von Hohnhorst (1865–1940) war sein jüngerer Bruder.

Karriere Günther von Hohnhorst studierte Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1884 wurde er Mitglied des Corps Vandalia Heidelberg.Kösener Korpslisten von 1798 bis 1910, Hrsg. Karl Rügemer, Verlag der Academischen Monatshefte, Buchdruckerei und Verlagsanstalt Carl Gerber München, Starnberg 1910, 122, 573. Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst ein. In der Folge wurde er Regierungsassessor bei der Regierung in Köslin. Von 1898 bis 1918 war er Landrat des Landkreises Dramburg.Landkreis Dramburg Verwaltungsgeschichte und Landratsliste auf der Website territorial.de (Rolf Jehke) Anschließend war er Oberpräsidialrat. Zuletzt lebte er als Oberpräsidialrat a. D. und Fideikommissbesitzer auf seinem Gut in Hohnhorst im Kreis Celle und war ritterschaftlicher Syndikus des Fürstentums Lüneburg.Kösener Corpslisten 1960, Hrsg. Otto Gerlach, Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Jever 1961, 68, 509.

Familie Hohnhorst hatte sich am 1. Juni 1904 mit Gabriele Freiin von Oldershausen (1873–1905) verheiratet. Aus der Ehe ging der Sohn Jürgen (1905–1940) hervor. Dieser war Leutnant a. D. und mehrfach verheiratet, zuerst mit der Tochter des Generals Max von Schenckendorff, Ursula von Schenckendorff,Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser 1939, A (Uradel), Jg. 38. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft, Justus Perthes, Gotha 1938, S. 493 ff. dann mit Anna von Alvensleben-Neugattersleben (1914–1984). Jürgen von Hohnhorst betrieb das Südgut und vererbte dieses wiederum an seinen Sohn aus erster Ehe, dem Landwirt Günther jun. von Hohnhorst, geboren 1937.

Literatur Walter von Hueck, Klaus Freiherr von Andrian-Werburg, Friedrich Wilhelm Euler: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser, A (Uradel), Band XXI, Band 98 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1990, S. 218 ff. ISBN 3-7980-0700-4.

Weblinks Hohnhorst, Günther K. A. von, in: Wer ist’s?, Ausgabe X, Hrsg. Hermann L. A. Degener, Hermann Degener, Berlin 1935.

Einzelnachweise

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