Siegfried Hübner (* 9. Januar 1923 in Oelsnitz; † 24. Dezember 2017 in Rathmannsdorf), Bistum Dresden-Meißen, abgerufen am 29. Dezember 2017. war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Dogmatiker.
Leben
Hübner studierte Theologie in Paderborn und Innsbruck. Er trat in das Oratorium des Heiligen Philipp Neri ein und empfing am 27. April 1952 in Leipzig das Sakrament der Priesterweihe. Nach seinen Kaplansjahren wurde Hübner 1965 Studentenpfarrer in Erfurt und Weimar sowie später Pfarrer in Pirna. Er promovierte bei Karl Rahner, der ihn sehr prägte. (mit Bild) Von 1976 bis zu seiner Emeritierung 1988 lehrte Hübner als Dozent für Dogmatik und Ökumenische Theologie am Philosophisch-Theologischen Studium Erfurt (heute Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt).
Siegfried Hübner wurde in der Grablege der Leipziger Oratorianer auf dem Plagwitzer Friedhof in Leipzig beerdigt.
Schriften (Auswahl) Aufbruch im Glauben mit Papst Johannes XXIII. Adlerstein Verlag, Wiesmoor 2010. Im Geheimnis Gottes leben – Ein theologisches Zeugnis aus dem Raum des Atheismus. EOS Verlag, St. Ottilien 2008. Firmung: ein Sakrament der Kirche – neu gesehen. St. Benno, Leipzig 1986.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert) Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (21. Jahrhundert) Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert) Kategorie:Dogmatiker Kategorie:Hochschullehrer (Philosophisch-Theologisches Studium Erfurt) Kategorie:Oratorianer Kategorie:Sachbuchautor (Theologie) Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1923 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Mann