Die Euronormen – nur etwa 100 Stück – wurden seit den 1950er Jahren von der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl herausgegeben, um den Warenverkehr zwischen den 6 Mitgliedstaaten zu regeln. Der Name wird offiziell in Großbuchstaben geschrieben (EURONORM). Inhaltlich betrafen die Euronormen vor allem technische Lieferbedingungen und Prüfverfahren für Stähle und Halbfertigprodukte aus Stählen. Mittlerweile sind alle Euronormen zurückgezogen; sie werden jedoch häufig in den Erstausgaben von EN-Normen als Vorläufer zitiert.

Die Normen können kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden beim Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union.

Teilweise finden sich Abdrucke in den DIN-Taschenbüchern 4, 155, 401 bis 405; in den Inhaltsverzeichnissen dort sind sie statt mit „EURONORM xxx-yy“ mit „EU xxx“ aufgeführt.

In der nachstehenden Tabelle sind unter „Ersatzvermerk“ die Erstausgaben entsprechender EN-Normen angegeben; diese können mittlerweile durch aktuellere Ausgaben oder ISO-Normen ersetzt sein.