mini|hochkant|Das Fischerschlössl in Ebenhausen (Außenansicht)|alternativtext=Blick auf das Fischerschlössl mit dem Zinnenturm vor blauem Himmel mini|hochkant|Seitenansicht des Fischerschlössls|alternativtext=Das Fischerschlössl zwischen Parkbäumen Das Fischerschlössl, auch unter dem Namen Jagdschloss Ebenhausen bekannt, ist ein 1842 für Gottfried Fischer erbautes Baudenkmal in Ebenhausen in der Gemeinde Schäftlarn.

Geschichte 1842 ließ Gottfried Fischer, ein wohlhabender Privatier, das Gebäude von dem Architekten Johann Moninger im historisierenden Stil errichten. Nach seinem Tod 1866 wurde es bis 1880 von seiner Witwe und seinen Kindern bewohnt, die es 1887 an Otto Graf von Rambaldi verkauften. 1909 wurde das Gebäude von Franz Rank umgebaut, zu diesem Zeitpunkt war es im Besitz eines Apollo Geiger. Das Gebäude wechselte in den Folgejahren noch mehrfach den Besitzer.

Gebäude Das Fischerschlössl ist historisierend im neugotischen Stil als Burg erbaut. Es verfügt über einen eingestellten Zinnenturm und zinnenbesetzte Eckerker. Das Gebäude ist ein dreigeschossiger Satteldachbau. Es gibt mehrere Nebengebäude sowie eine Mauer, die auch den Vorhof umfasst. Das Gebäude ist von einer Parkanlage umgeben, die durch ein ebenfalls neugotisches Parktor von der Poststraße her zugänglich ist.

Rezeption in der Kunst Das Fischerschlössl ist ein beliebtes Postkartenmotiv und wurde auch vielfach gemalt. Zu den bekanntesten Darstellungen gehört das Ölgemälde The Fischerschlösschen 1877 von Karl Roux.

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Schäftlarn#Ebenhausen

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Baudenkmal in Schäftlarn Kategorie:Bauwerk in Schäftlarn Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren Kategorie:Bauwerk des Historismus in Bayern Kategorie:Ebenhausen (Schäftlarn)