Der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) wurde von elf regionalen und kommunalen Energieversorgern gegründet. Der BEÖ setzt sich für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in Österreich ein, um die Nutzbarkeit von E-Fahrzeugen zu erhöhen. Gegründet wurde der Verein im Januar 2015.Österreichs Energie (2015). „Hybridisierung der Flotten“. Österreichs Energie, S. 35 (29. April 2015), ( ) Vorsitzender ist Andreas Reinhardt.Ute Teufelberger ist neue Vorsitzende des Bundesverband Elektromobilität Österreich, 1. Feb. 2019

Ziele Das wesentliche Ziel des Verbands BEÖ ist eine flächendeckende Versorgung mit Elektromobilität. Dafür arbeitet der Verband aktiv an Gesetzesvorschlägen, Richtlinien und Normierungen mit, um ein offenes, interoperables, österreichweites sowie international angebundenes Ladestellennetz zu entwickeln. Des Weiteren ist der Aufbau einer nationalen Ladestellendatenbank in Vorbereitung. Eine weitere Aufgabe ist der interdisziplinäre Austausch an Know-how und technologischen Lösungen in Bezug auf Elektromobilität sowie die Verknüpfung von Elektromobilitätsanwendungen mit erneuerbarer Energie. Hier steht vor allem die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Wirtschaft im Fokus. Außerdem möchte der Verband das Thema Elektromobilität stärker in den Fokus öffentlicher Wahrnehmung rücken.Bundesverband Elektromobilität Österreich (2014). Statuten für den Verein BEÖ. Bundesverband Elektromobilität Österreich. Dachverband der regionalen Energieversorger zur Förderung interoperabler Elektromobilitätsservices in Österreich. ( )

Mitglieder Mitglieder des Bundesverbands sind regionale und kommunale Energieanbieter. Dazu gehören:Energynews (2015). Elf neue Energieversorger fokussieren in neuem Verband auf Potenziale der Elektromobilität. energynews.at () Burgenland Energie AG Energie AG Vertrieb GmbH Energie Graz GmbH & Co KG Energie Steiermark Kunden GmbH EVN Energieservices GmbH Innsbrucker Kommunalbetriebe illwerke vkw AG KELAG Linz AG Salzburg AG TINEXT Wels Strom GmbH Wien Energie

Organe Zu den Organen des Bundesverbands gehören der Vorstand (Leitungsorgan), die Rechnungsprüfer (zwei) und die Generalversammlung (Mitgliederversammlung).Bundesverband Elektromobilität Österreich (2014). Statuten für den Verein BEÖ. Bundesverband Elektromobilität Österreich. Dachverband der regionalen Energieversorger zur Förderung interoperabler Elektromobilitätsservices in Österreich. ( )

Kooperationen Das System Elektromobilität zeichnet sich vor allem durch die Zusammenarbeit verschiedener Branchen aus. Diese Zusammenarbeit in Form von Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene ist zentral für den Bundesverband Elektromobilität Österreich, um gemeinsame neue Systeme zu entwickeln und das Netz der Ladestationen auszubauen.Bundesverband Elektromobilität Österreich (2014). Statuten für den Verein BEÖ. Bundesverband Elektromobilität Österreich. Dachverband der regionalen Energieversorger zur Förderung interoperabler Elektromobilitätsservices in Österreich. ( ) Derzeit sind mehr als 3000 Ladepunkte in Österreich für eine öffentliche Nutzung verfügbar.E-Mobilität: Zahl der Ladestationen für Elektroautos steigt weiter an, APA OTS, ots.at Einzelne Mitglieder des BEÖ arbeiten bereits mit öffentlichen Verkehrsträgern zusammen. Etwa im Projekt eMorail – ein e-Carsharing-System der ÖBB. Ein anderes Beispiel hierfür ist das BEÖ-Mitglied Linz AG, das selbst den öffentlichen Verkehr in Linz betreibt.dieWirtschaft (2015). Realistisch bis optimistisch. dieWirtschaft.at (9. Februar 2015), ()

Wesentliches Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Energieversorgerunternehmen sind die E-Mobilitätsmodellregionenoekonews (2015). Mehr Power für Elektromobilität: Energieversorger beschließen Maßnahmenpaket. oekonews.at. (22. Juni 2015), (URL), wie zum Beispiel das e-pendler Projekt in Niederösterreich, die VLOTTE in Vorarlberg, ElectroDrivein Salzburg oder e-mobility on demand in Wien. Diese Modellregionen sollen vor allem als Erfahrungsquelle für die Entwicklung von E-Mobilität in Österreich wirken. Finanziert werden diese Projekte unter anderem durch den Klima- und Energiefonds des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie.e-connected (2014). Modellregionen E-Mobilität. ()

Ein weiteres Modell zur Verbreitung von E-Mobilität in Österreich stellt das Projekt MISch dar, zum Modellregionsübergreifenden interoperablen Schnellladen. Im Rahmen dieses Projekts werden Schnellladestationen entlang der Autobahn A2 zwischen Wien und Graz errichtet, die von unterschiedlichen Anbietern betrieben werden, jedoch für die Kunden interoperabel zugänglich sind.Hornacek, Harald (2015). Interesse an E-Mobilität wächst. Österreichs Energie, S. 30–34 (29. April 2015), ( )

Weblinks Website des BEÖ

Einzelnachweise

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