mini|Die evangelische Kirche des Ortes

Weimarschmieden ist ein Gemeindeteil der Stadt Fladungen im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern. Es ist der nördlichste Ort in Bayern. Die Gemarkung Weimarschmieden hat eine Fläche von 5,683 km². Sie ist in 441 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 12886,13 m² haben.

Geografie Das Kirchdorf liegt ungefähr 4 km nordöstlich von Fladungen direkt an der bayrisch-thüringischen Landesgrenze und ist über die Kreisstraße NES 31 mit dem Hauptort verbunden. Die Gemarkungsfläche grenzt an drei Seiten an Thüringen.

Der Ort liegt am südwestlichen Hang der Hochrhön und ist Teil des Naturparks Bayerische Rhön und des Biosphärenreservats Rhön. Der Ort wird auf thüringischer Seite vom LSG 255 Bischofswaldung mit Stedtlinger Moor umschlossen.

Geschichte Erstmals erwähnt wurde Weimarschmieden 1317 als Wüstung und hennebergisches Lehen mit dem Namen „Wilbrechtsschmiede“. Später waren dort zwei Rittergüter, die um 1800 vereinigt wurden. Der Ort gehörte zu Kaltensundheim und kam erst später zum Landgerichtsbezirk Fladungen.Weimarschmieden auf der Website von Fladungen

Am 1. Juli 1971 wurde die Gemeinde im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Fladungen eingemeindet.Heinrich Wagner: Mellrichstadt, Band 29 in Historischer Atlas von Bayern: Teil Franken, Kommission für Bayerische Landesgeschichte, 1992, ISBN 9783769699463, S. 324

Baudenkmäler mini|Der jüdische Friedhof Jüdischer Friedhof Evangelisch-lutherische Pfarrkirche

Vereine In dem kleinen Ort gibt es eine Freiwillige Feuerwehr.Weimarschmieden auf fladungen.rhoen-saale.net

Deutschlandweit bekannt war das Jazzfestival in Weimarschmieden. Nach der Grenzöffnung wurde es aufgrund der gestiegenen Besucherzahlen und der deswegen gestiegenen Sicherheitsauflagen eingestellt.

Persönlichkeiten Lazarus Ottensoser (1798–1876), der erste Ortsrabbiner in der Marktgemeinde Höchberg

Literatur

Helmut Haberkamm, Annalena Weber: Weimarschmieden. In: dies.: Kleine Sammlung fränkischer Dörfer. ars vivendi Verlag, Cadolzburg 2018, ISBN 978-3-86913-990-6, S. 14–25.

Weblinks

Website des Gemeindeteils

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Rhön-Grabfeld Kategorie:Geographie (Fladungen) Kategorie:Ort in der Rhön Kategorie:Ersterwähnung 1317 Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rhön-Grabfeld) Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Rhön-Grabfeld