mini|Lage der Gemeinde Curtea im Kreis Timiș mini|Curtea auf der Josephinischen Landaufnahme (1769–1772) mini|hochkant|Kirche in Curtea Curtea () ist eine Gemeinde im Kreis Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Zu der Gemeinde Curtea gehören auch die Dörfer Coșava und Homojdia.

Geografische Lage Curtea liegt im Nordosten des Kreises Timiș, an der Grenze zum Kreis Hunedoara, in 10 Kilometer Entfernung zu Timișoara, 45 Kilometer zu Lugoj und 12 Kilometer zu Făget.

Nachbarorte

Geschichte In mittelalterlichen Urkunden, als das Banat Teil des Königreichs Ungarn war, erscheint Curtea mit der ungarischen Schreibweise Kyrtiwa. 1506 wurde der Ort unter der Bezeichnung Wdawarhely erwähnt, und 1597 unter dem Namen Kurthe.

Der Legende nach soll Curtea die Sommerresidenz des Woiwoden Glad gewesen sein und der Ortsname Curtea rühre daher, dass Glad hier Hof gehalten haben soll (Curtea=Hof).

Nach dem Frieden von Passarowitz (1718), als das Banat eine Habsburger Krondomäne wurde, war Curtea Teil des Temescher Banats.

Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des Vertrags von Trianon dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Curtea gehört, fiel an das Königreich Rumänien.

Die Holzkirche „Cuvioasa Paraschiva“ aus Curtea steht unter Denkmalschutz. Sie wurde 1794 erbaut und ist mit einer Länge von 18,60 m, einer Breite von 7,20 m und einer Höhe von 9,50 m die größte Holzkirche des Banats.mitropolia-banatului.ro, Die Holzkirchen des Banats.

Demografie Die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Curtea: VolkszählungVarga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960 kB; ungarisch). Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere 1880 2109 2048 23 36 2 1910 2399 2290 65 17 27 1930 2215 2179 29 6 1 1977 1656 1593 4 - 59 2002 1323 1275 7 2 39 2021Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch). 1228 1123 2 - 103

Weblinks

Curtea bei ghidulprimariilor.ro

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Banat (Rumänien)