mini|rechts|300px|Kirch-Dinhard von Rietmüli aus gesehen mini|rechts|300px|Kirche von Dinhard

Dinhard (zürichdeutsch Tiinert ) ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Zürich. Sie gehört zum Bezirk Winterthur.

Wappen Blasonierung: In Rot ein silberner Schlüssel

Geographie Die Gemeinde besteht aus den verschiedenen Ortschaften Eschlikon, Welsikon, Vorder-Grüt, Ausser-Dinhard, Riedmühle, Kirch-Dinhard und Längerenrüti.

Von der Gemeindefläche dienen 69,8 % der Landwirtschaft, 19,7 % ist mit Wald bedeckt, 3,9 % ist Verkehrsfläche und 6,2 % Siedlungsgebiet, 0,4 % sind Gewässer.

Geschichte mini|Historisches Luftbild von Walter Mittelholzer, 1924 1934 wurde die Ortschaft Sulz von Dinhard abgetrennt und der Gemeinde Rickenbach ZH zugeteilt.

In einem Grabhügel bei der Riedmühle wurde 1943 eine Urne aus der Hallstattzeit geborgen. Sie ist das älteste Zeugnis menschlicher Anwesenheit in Dinhard.

Dinhard wird als Thynhart im Jahre 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Aus dem Ort stammte der bedeutende Humanist Jakob Wiesendanger, genannt Ceporinus (1499–1525), an den ein Gedenkstein bei der Kirche erinnert.

Kirchen In Dinhard gibt es eine reformierte Kirche.

Sehenswürdigkeiten

Bevölkerung + BevölkerungsentwicklungJahrEinwohner1467 1501634 4381771 6191850 7381900 6391910 7581950 5861970 6512000 13012008 13962013 1497

Politik Seit 2022 ist Thomas Schmid (SVP) Gemeindepräsident.

Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Dinhard: SVP 45,47 % (+0,76), SP 9,85 % (+0,89), FDP 9,83 % (−0,67), glp 9,06 % (−3,10), Mitte 7,76 % (+2,44), Grüne 6,73 % (−3,85), EDU 3,95 (+0,75), EVP 2,77 % (−0,59).

Partnergemeinde Šitbořice, Tschechien

Persönlichkeiten Jakob Wiesendanger, genannt Ceporinus (1500–1525), Gräzist und Hebraist Jakob Meili (1872–1960), Politiker

Literatur

Weblinks

Website der Gemeinde Dinhard Statistische Daten des Kantons zur Gemeinde Dinhard

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Kanton Zürich Kategorie:Schweizer Gemeinde Kategorie:Ersterwähnung 1275