miniatur|Eingang zum Neuen Friedhof (2025) Der Neue Friedhof in Bad Honnef, einer Stadt im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis, wurde 1910/11 angelegt.Honnefer Volkszeitung, 10. März 1910, S. 4 (zeitpunkt.nrw)Honnefer Volkszeitung, 11. Mai 1911, S. 2 (zeitpunkt.nrw) Er liegt im Süden der Stadt an der Linzer Straße (Landesstraße 547), wird im Norden durch den Krachsnußbaumweg begrenzt und erstreckt sich nach Osten bis zu den Häusern am Dellenweg am Westrand des Stadtteils Selhof.

Die Begräbnisstätte ergänzte nach einem Beschluss aus dem Jahre 1907Honnefer Volkszeitung, 13. September 1907, S. 2 (zeitpunkt.nrw) den ebenfalls an der Linzer Straße gelegenen Alten Friedhof; die erste Beisetzung erfolgte hier im März 1912.Honnefer Volkszeitung, 14. März 1902, S. 2 (zeitpunkt.nrw)Honnefer Volkszeitung, 2. April 1912, S. 2 (zeitpunkt.nrw) Zur Zeit seiner Neuanlage befand sich der Friedhof noch weiter als ursprünglich der alte außerhalb der Stadt inmitten unbebauten Geländes. Für 16Heimat- und Geschichtsverein Rhöndorf (Hrsg.); August Haag: Bilder aus der Vergangenheit von Honnef und Rhöndorf. Gesamtherstellung J. P. Bachem, Köln 1954, S. 116. oder 22 Opfer des Ersten Weltkriegs wurde auf dem Neuen Friedhof ein Ehrenfriedhof geschaffen, der 1922 mit einem vom Bildhauer Karl Menser entworfenen und ausgeführten Denkmal ausgestattet wurde.Honnefer Volkszeitung, 17. Oktober 1922, S. 3 (zeitpunkt.nrw) 1928 wurde ein neues Hochkreuz als zentrales Friedhofskreuz errichtet, entworfen und ausgeführt von Nikolaus Steinbach.Honnefer Volkszeitung, 17. April 1928, S. 3 (zeitpunkt.nrw)Honnefer Volkszeitung, 19. Juli 1928, S. 3 (zeitpunkt.nrw)Honnefer Volkszeitung, 30. Oktober 1928, S. 2 (zeitpunkt.nrw) 1933 folgte der Bau einer Friedhofskapelle.Honnefer Volkszeitung, 10. April 1933, S. 5 (zeitpunkt.nrw)Honnefer Volkszeitung, 25. Oktober 1933, S. 5 (zeitpunkt.nrw) Auf der Kriegsgräberstätte ruhen außerdem 62 Tote des Zweiten Weltkriegs.Kriegsgräberstätte Bad Honnef-Neuer Friedhof, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Von Herbst 1967 bis Sommer 1968 kam es nach der erforderlichen Einziehung eines Feldwegs zu einer Friedhofserweiterung nach Süden hin.Honnefer Volkszeitung, 16. Juni 1967, S. 7 (zeitpunkt.nrw)Honnefer Volkszeitung, 20. Juli 1967, S. 3 (zeitpunkt.nrw)Honnefer Volkszeitung, 27. April 1968, S. 7 (zeitpunkt.nrw) Die heutige Friedhofskapelle wurde 1976/77 in Form eines Zeltdaches errichtet.Honnefer Volkszeitung, 28. Oktober 1977, S. 2 (zeitpunkt.nrw) Der Ehrenteil des Friedhofs ist einer von vier Orten in Bad Honnef, an denen Bürgermeister und Stadtrat jährlich zum Volkstrauertag gedenken.Initiative beantragt Restaurierung und Versetzung, General-Anzeiger, 5. September 2014 Der Friedhof steht auch der Bestattung von Verstorbenen mit Hauptwohnsitz in Rheinbreitbach offen.Friedhofssatzung 2003 – gültig ab 1. Januar 2004: Satzung über das Friedhofs- und Begräbniswesen der Stadt Bad Honnef – Friedhofssatzung – vom 8. Oktober 1993, § 5, 2a)

Beigesetzte Persönlichkeiten Johann Gelsdorf (1859–1918), Bauunternehmer Johannes Radke (1853–1938), Architekt und Baubeamter Rudolf Herzog (1869–1943), Schriftsteller, Journalist, Dichter und Erzähler, lebte zuletzt in Rheinbreitbach Bodo von Wartenberg (1890–1954), Generalmajor der Wehrmacht Wilhelm Kreis (1873–1955), Architekt und Hochschullehrer Josef Rings (1878–1957), Architekt und StadtplanerHonnefer Volkszeitung, 9. August 1957, S. 4 (zeitpunkt.nrw) Ferdinand Albert Pax (1885–1964), Zoologe Erich Roehrbein (1892–1964), Jurist Werner Friedrich (1886–1966), Verwaltungsjurist Franzjosef Schneider (1888–1972), Heimatdichter August Haag (1890–1975), Gymnasiallehrer und Heimatforscher Hans Kleinschmidt (1885–1977), Kinderarzt und Hochschullehrer Lina Buscham (1889–1978), Politikerin Egon Kubuschok (1902–1981), Jurist Carl Birkenstock (1900–1982), UnternehmerGrab der Familie Carl Birkenstock auf dem Neuen Friedhof, Wikimedia Commons Ernst Nellessen (1928–1982), katholischer Theologe, Hochschullehrer und Priester Helmut Georg (1915–1989), Maler Werner Vreden (1924–1990), Bauingenieur Georg Kliesing (1911–1992), Politiker Hajo Bernett (1921–1996), Sporthistoriker und Hochschullehrer Hans Schwarz (1912–1996), Schwimmer Modest Graf von Korff (1909–1997), Verwaltungsjurist und Militärperson im Zweiten Weltkrieg Wilhelm Schneemelcher (1914–2003), evangelischer Theologe Jörg Haustein (1957–2004), evangelischer Theologe Günter Ashauer (1934–2007), Wirtschaftspädagoge Helmut Arntz (1912–2007), Indogermanist und Runologe Manfred Hansmann (1936–2009), Gynäkologe Klaus Wirtgen (1938–2010), Journalist Adolf Nekum (1925–2011), Heimatforscher Anneliese Poppinga (1928–2015), Politikwissenschaftlerin Georg Loos (1943–2016), Unternehmer und Automobilrennfahrer Peter Hintze (1950–2016), Politiker, Express, 1. Dezember 2016 Wolfgang Schrage (1928–2017), evangelischer Theologe Hans-Jörg Kuebart (1934–2018), Generalleutnant der Luftwaffe Konrad Gracher (1922–2019), Diplomat Peter Türler (1934–2022), Architekt Damo Suzuki (1950–2024), japanischer Musiker

Einzelnachweise

Bad Honnef Kategorie:Sakralbau in Bad Honnef Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren Kategorie:Linzer Straße (Bad Honnef) Kategorie:Kriegsgräberstätte in Nordrhein-Westfalen Bad Honnef