Die Liste der Geotope in der Region Hannover enthält die Geotope in der Region Hannover in Niedersachsen. Einige dieser 33 Geotope stehen zugleich als Naturdenkmal (ND), Landschaftsschutzgebiet (LSG), Naturschutzgebiet (NSG) oder Teil von diesen unter Schutz.

Geotop-Nr.BezeichnungOrtBemerkungKoordinatenBild 3322/01 Findling Neustadt am Rübenberge vgl. ND-H 175. rötlicher Granit-Findling von 1,5 × 1,5 × 1,8 m 3323/01 Hochmoor mit Dünen "Blankes Flat" Neustadt am Rübenberge vgl. NSG HA 003 240x240px|zentriert|Blankes Flat 3421/07 Findling "Paul-Woldstedt-Stein" Neustadt am Rübenberge vgl. ND-H 128. Der große über 20 t schwere Stein bei Mardorf ist dem Eiszeitforscher Prof. Dr. Paul Woldstedt gewidmet, der 1928 die Schneerener Berge als Teilstück des Endmoränenzuges erkannte, der sich bis zum Emsland erstreckte. Gneisgranit, rötlich-grau, mit großen Kalifeldspat-Kristallen, Heimat: Mittelschweden. 3,5 × 1,7 × 1,6 m 240x240px|zentriert|„Paul-Woldstedt-Stein“ bei Mardorf 3422/03 Findlinge Neustadt am Rübenberge vgl. ND-H 176. 2 Findlinge 2 km östlich von Schneeren: Ein roter Granitgneis mit gelängten roten Feldspaten und Quarzschlieren. Ein hellroter Gneisgranit mit frischer, windgeschliffener Oberfläche. 1,7 × 1,5 × 0,9 m 3423/01 Alte Fluss-Schlinge der Leine mit Prallhang Neustadt am Rübenberge vgl. NSG HA 184 Evenser Moor. Genese, Fazies, Fossilinhalt. Allerödzeitliche Eintiefung der Flussschlinge mit Ausbildung eines Prallhanges. 3423/04 Hochmoor "Helstorfer Moor" Neustadt am Rübenberge und Wedemark vgl. NSG HA 056 240x240px|zentriert|Helstorfer Moor 3423/05 Hochmoor "Otternhagener Moor" Neustadt am Rübenberge und Wedemark vgl. NSG HA 034 240x240px|zentriert|Otternhagener Moor 3424/01 Hochmoor "Bissendorfer Moor" Langenhagen und Wedemark vgl. NSG HA 046 240x240px|zentriert|Muswillensee im Bissendorfer Moor 3424/02 Sand- und Kiesgrube Wedemark vgl. LSG-H 009 Brelinger Berge. Stauchschuppen 3521/03 Hochmoor Hagenburger Moor Wunstorf vgl. NSG HA 027 3521/07 Findling „Goliathstein“ Neustadt am Rübenberge vgl. ND-H 173. Der Davidstein bei Mardorf wird behördlich als „Goliathstein“ bezeichnet. Er ist einer der größten Findlinge der Region. Grau-roter, mittelkörniger Granitgneis. 4,5 × 3,5 × 1,1 m 240x240px|zentriert|„Davidstein“ bei Mardorf 3522/01 Findling Wunstorf vgl. ND-H 149. Mittelkörniger hellroter Granit, Herkunft Småland, Südschweden. 1,7 × 1,5 × 1 m 3522/02 Schacht und Kaliwerk Sigmundshall Wunstorf geowissenschaftliche, (kultur-)historische Objekte 240x240px|zentriert|Kaliwerk Sigmundshall 3523/06 Düne Garbsen vgl. ND-H 185 und ND-H 186 in Schloß Ricklingen. Aus Quartär-Holozän 240x240px|zentriert|Die Düne an der Karl-Prendel-Straße ist Teil des Geotops 3523/07 Niedermoor- und Dünengebiet mit Baggerteich Garbsen Teile von LSG-H 61 "Garbsener Moorgeest" und NSG-HA 113 Brandmoorwiesen. Niedermoor, Dünenlandschaft aus Quartär-Holozän 240x240px|zentriert|In den Brandmoorwiesen 3523/10 Sand-Kies-Grube Garbsen vgl. LSG-H 63. Am Mischwerk Schröder, Engelbostel. Sande mit Kies, rotbrauner Geschiebelehm, hellbrauner oben roter Feinsand. Aus Quartär-Pleistozän, Saale-Kaltzeit 3525/01 Hochmoor "Oldhorster Moor" Burgwedel vgl. LSG H 00046 240x240px|zentriert|Oldhorster Moor 3525/02 Hochmoor "Altwarmbüchener Moor" Burgdorf, Hannover, Isernhagen vgl. NSG HA 044 240x240px|zentriert|Birken im Altwarmbüchener Moor 3623/06 Gehrdener Berg Gehrden im LSG H 00024. Fossilführende Mergelkalke 240x240px|zentriert|am Gehrdener Berg 3624/01 Findling auf dem Messegelände Hannover Hannover vgl. ND-H 224. Roter Växjö-Granit, 1 Fläche mit Gletscherschrammen. 3,8 × 1,7 × 2,4 m. Der Findling auf dem Messegelände ist einer der größten am Südrand des ehemaligen Vergletscherungsgebietes aus der Saale-Kaltzeit in Niedersachsen. 240x240px|zentriert|Naturdenkmal ND-H 224 - Växjö-Granit-Findling auf dem Messegelände 3624/02 Findling Tessenowweg 11 Hannover vgl. ND-H 227. Kirchrode, Tessenowweg 11. Roter Granit, Windschliffstein 240x240px|zentriert|Findling Tessenowweg 3624/03 Findling Hannover im Hermann-Löns-Park, nordöstlich des Annateiches. Mittel- bis grobkörniger, rötlicher Granit aus Småland. 1,6 × 1,1 × 0,9 m. Von kleineren Findlingen umgeben. Ehemals als Naturdenkmal geschützt. 240x240px|zentriert|Findling im Hermann-Löns-Park 3624/07 Nordseite einer aus Kiessand aufgebauten Kuppe Hannover im LSG H-S 09 "Mardalwiese" in Kirchrode 240x240px|zentriert|Nordseite einer aus Kiessand aufgebauten Kuppe im Süden der Mardalwiese 3625/04 Grube II der Hannoverschen Portland-Cementfabrik AG Hannover Oberkreide mit Fossilienvorkommen: Schichten mit versteinerten Seeigeln, Ammoniten, Muscheln u. a. Abfolge: Kalkstein, Glaukonitenmergel, 2 × Kalkstein, Mergelstein, Kalkstein 240x240px|zentriert|Grube II der Hannoverschen Portland-Cementfabrik AG 03. 3625/08 Sandgrube im NSG "In den sieben Bergteilen" Lehrte Unter 1 bis 3 m mächtigen rotbraunen Geschiebemergel liegen ca. 3 m Schmelzwassersande, darunter Mergelkalkstein. Oberkreide, darunter Campan bis Quartär - Pleistozän, Elster-Kaltzeit 240x240px|zentriert|Sandgrube im Naturschutzgebiet In den sieben Bergteilen 3626/02 Im Himmelreich Lehrte vgl. NSG HA 045. Fläche 9 ha. Gesteine aus Quartär-Pleistozän. 240x240px|zentriert|Im Himmelreich 3723/04 Ehemaliger Steinbruch Wennigsen 150 m westsüdwestlich vom Taternpfahl. Jura, Unterer Korallenoolith, Untere Korallenbank. Fossilienfundort 240x240px|zentriert|Ehemaliger Steinbruch beim Taternpfahl 3723/05 Ehemaliger Steinbruch Springe Lagerungsverhältnisse: Jura, Serpulit (Obermalm 6). Größe 20 m². Am Kalenberg im Deister 240x240px|zentriert|Ehemaliger Steinbruch Springe 3723/06 Aufschlüsse der Bielsteinklippen Springe Richtprofil. Jura, Heersumer Schichten und Unterer Korallenoolith. Fossilvorkommen. 200 m Länge, 25 m Höhe 240x240px|zentriert|Oberer Bereich der Bielstein-Klippen 3723/08 Aufschlüsse am Samkeweg Springe Gestein, Lagerungsverhältnisse (Jura, Malm (Weißjura), Korallenoolith bis Münder-Mergel). 450 m Länge, 20 m Höhe 240x240px|zentriert|Aufschlüsse am Samkeweg 3723/23 Findling (Lokalgeschiebe) Wennigsen 4 × 2 × 2 m großer Sandsteinquader. Schwache Parallelschichtung, an der Westseite ca. 2 mm starker Calcit-Kluftbelag. In der Feldmark nordwestlich von Wennigsen geborgen und am Ortseingang aufgestellt. 240x240px|zentriert|Findling (Lokalgeschiebe) in Wennigsen 3823/05 Kamm- und Steilhangregion des Kleinen Deisters im NSG "Saupark" Springe Subrosionsbedingte Formen, Oberer Jura, Korallenoolith und Heersumer Schichten 240x240px|zentriert|Kleiner Deister - Felsformation der oberen Jura (Korallenoolith) 3823/10 Steinbruch "Holzmühle" Springe vgl. NSG HA 090. Kalksteine mit Mergelbänken, aus Jura, Unterer Kimmeridge (Malm) 240x240px|zentriert|Steinbruch "Holzmühle"

Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in der Region Hannover Liste der Landschaftsschutzgebiete in der Region Hannover Liste der Naturdenkmale in der Region Hannover Liste der geschützten Landschaftsbestandteile in der Region Hannover

Weblinks

Geotope auf dem NIBIS Kartenserver

Einzelnachweise vgl. Landschaftsrahmenplan. Böden mit geschichtlicher Bedeutung (pdf; 8,08 MB; abgerufen am 13. Mai 2015)

Region Hannover. Fachbereich Umwelt. Team Naturschutz 36.04, 36.05 AG Landschaftsrahmenplan: Landschaftsrahmenplan der Region Hannover. Stand 2013 S. 383–384 (pdf, 16,4 MB; abgerufen am 13. Mai 2015)

Geotope auf dem NIBIS Kartenserver (siehe Weblink)., abgerufen am 14. Juni 2015; (Anmerkung: Die in den Informationen zum Ort genannten Koordinaten scheinen die des Zentrums der jeweiligen Gemarkung, nicht die des eigentlichen Geotops zu sein.)

Anmerkung: Die beschriebene Position befindet sich nicht wie in der Quelle genannt auf Springer, sondern auf Wennigser Gebiet

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