mini|Der erste Stolperstein in Solingen Die Liste der Stolpersteine in Solingen-Höhscheid enthält Stolpersteine, die im Rahmen des gleichnamigen Kunst-Projekts von Gunter Demnig in Solingen-Höhscheid verlegt wurden. Mit ihnen soll an Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden, die in Solingen-Höhscheid lebten und wirkten.
Diese Liste ist Teil der Liste der Stolpersteine in Solingen
Liste der Stolpersteine
Nr.PersonAdresseInschriftBildweitere Informationen 3 Bergerstraße 63 Hier wohnteWilhelm Reeks Jg. 19041935 GestapohaftTot 20.6.1943Bei Bombenentschärfung 140px Der in Solingen geborene Wilhelm Reeks war überzeugtes und aktives Mitglied der KPD. Nach seiner Schutzhaft im KZ Börgermoor übernahm er am 4. April 1934 beratende Aufgaben in Solingen ohne direkt aufzutreten, da er polizeilich bekannt war. 1934 holte in Ernst Bertram nach Wuppertal, um die dortige KPD und ihre Organisationen wieder aufzubauen. 1935 wurde er verhaftet und im Wuppertaler Gewerkschaftsprozess zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, später kam er in die JVA Lüttringhausen. Nach seiner Entlassung meldete er sich für das Bombensprengkommando zur Beseitigung von Blindgängern nach Luftangriffen. Am 20. Juni 1943 kam er bei der Sprengung einer Bombe in Düsseldorf ums Leben. 4 Gasstraße 22 Hier wohnteTilde Klose Jg. 1892DeportiertPapenburgRavensbrückErmordet 1942 Bernburg/Saale 140px viele Informationen zu Tilde Klose 5 Köcherstr. 34 Hier wohnteErnst Moll Jg. 1892im Widerstand Gestapohaft tot 13.4.1944 140px 6 Köcherstr. 34 Hier wohnteLina Moll geb. ErnJg. 1894im Widerstandverurteilt 1944Todestag 11.5.1962 140px 70 Grünewalder Str. 3 Hier wohnteVera Stock geb. MeirowitschJg. 1862deportiert 1942Theresienstadt20.9.1942 140px Vera Mirowitsch wurde am 15. Februar 1860 in Rietavas (russ. Retowo), Kowno, Russland geboren. Über Leipzig kam sie mit ihrem Mann Itzko Stock am 24. Oktober 1889 nach Solingen. 1892 zog sie nach Kiew und 1904 mit ihrem Sohn zurück nach Solingen, wo sie einen Schreib- und Tabakwarenkleinhandel betrieb. Ihr Mann verstarb 1936. 1938 zog sie in das Haus von Friederike Blondine Strauss sowie Herta und Walter Brauer. 1939 wurde sie in das Judenhaus Pfaffenberger Weg 190 und 1941 in das Jüdische Altersheim in Elberfeld eingewiesen. Mit dem Transport VII/1, č. 877 (von Düsseldorf nach Terezín) wurde sie am 22. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 20. September 1942 82-jährig laut Todesfallanzeige an Darmkatarrh verstarb.Vera Stock im Gedenkbuch Weinsbergtalstraße 33Hier wohntePaul ClaasenJg. 1891im Widerstand / KPD verhaftet 1935verurteilt HochverratZuchthaus Münster1943 KZ Mauthausen1945 KZ Ebenseebefreit140x140pxVerlegung am 24. Januar 2025
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
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