Der Allgemeine Sportclub Grünwettersbach e. V., kurz ASC Grünwettersbach, ist ein Sportverein aus dem südöstlichen Karlsruher Vorort Grünwettersbach. Es gibt die Abteilungen Fußball, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Theater, Freizeit- und Gesundheitssport. Er entstand zum 1. Juli 2023 aus der Fusion des ASV Grünwettersbach mit dem SC Wettersbach.

Die Tischtennismannschaft des ASV wurde 2015 Meister der 2. Tischtennisbundesliga Gruppe Süd und stieg in die Bundesliga auf. 2020 wurde der ASV Grünwettersbach Deutscher Pokalsieger.

Geschichte Der ASV Grünwettersbach führt seine Gründung auf das Jahr 1892 zurück. Damals entstand der Turnverein Grünwettersbach. Im Jahr 1906 wurde der Fußballclub Phönix Grünwettersbach gegründet. Beide fusionierten 1920. Nach Unterbrechungen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auch wieder Fußball gespielt. Seinen heutigen Namen erhielt der Klub 1949. 1950 markiert eine Zäsur. Alle Fußballer traten aus dem Verein aus und gründeten den Fußballclub Phönix Grünwettersbach (heute SC Wettersbach) wieder.ASV Grünwettersbach im Sportarchiv der Stadt Karlsruhe Dank Neugründung der Abteilung nahm der ASV weiterhin am Fußballspielbetrieb teil.50 Jahre Badischer Fußball-Verband, Hyll und Zimmermann, Deutscher Sportclub für Fußball-Statistik 1996 Seit diesem Jahr wird auch Tischtennis gespielt. Zum 1. Juli fusionierte der ASV mit dem SC Wettersbach zum ASC Grünwettersbach.Grünwettersbacher Fusionsclub aus ASV und SCW heißt ASC . In: bnn.de, 30. Juli 2023.

Tischtennis Kader der ersten Mannschaft 2014/15 Robles Zibrat Walker Erlandsen 2015/16 Robles Zibrat Walker Geraldo 2016/17 Robles Morizono Walker D. Qiu 2017/18 Walther Morizono Walker D. Qiu 2018/19 Walther Tokič Gnanasekaran D. Qiu 2019/20 Wang Rasmussen Gnanasekaran D. Qiu 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Jarvis Bluhm

Der Verein wurde 2015 in der Besetzung Álvaro Robles, Jan Zibrat, Samuel Walker und Geir Erlandsen Meister der Zweiten Bundesliga Gruppe Süd. Die Bewerbung um eine Lizenz für die TTBL war erfolgreich, so dass man in der Saison 2015/2016 für den zurückgezogenen TTC Frickenhausen den Platz in der Eliteliga einnehmen konnte. Für Erlandsen wurde João Geraldo verpflichtet. Sportstätte ist die Halle des Tischtenniszentrums ASV Grünwettersbach. Mit 15 Niederlagen aus 18 Spielen belegte der Verein am Ende den letzten Platz, musste aber nicht absteigen, da kein Zweitligist eine Lizenz für die erste Bundesliga beantragt hatte. Ab der nächsten Saison spielte Zibrat praktisch nur noch in der zweiten Mannschaft, João Geraldo verließ Grünwettersbach in Richtung der TTF Liebherr Ochsenhausen und wurde durch Masataka Morizono und Dang Qiu ersetzt. Mit insgesamt sechs Siegen – unter anderem gegen die Tabellenführer Borussia Düsseldorf und Ochsenhausen – aus 16 Spielen belegte Grünwettersbach am Ende den sechsten von neun Plätzen. Nach der Saison verließ Álvaro Robles den Verein, für ihn wurde Ricardo Walther verpflichtet. Spitzenspieler Morizono, der die beste Bilanz der Liga erzielte, stand aber wieder nicht in jedem Spiel zur Verfügung – die fünf Spiele ohne ihn gingen alle verloren, vier davon mit 2:3 –, mit sieben Siegen aus 18 Spielen kam der Verein am Ende auf den siebten Platz.

Zur Saison 2018/19 wurden Morizono und Walker durch Bojan Tokič und Sathiyan Gnanasekaran (Indien, 2019 indischer Vizemeister im Einzel) ersetzt. Trotz ausgeglichener Besetzung gelang in der Liga in den ersten acht Spielen nur ein Sieg, dafür wurde im Pokal-Viertelfinale – nach 0:2-Rückstand – Titelverteidiger Borussia Düsseldorf geschlagen, sodass Grünwettersbach zum ersten Mal das Final Four erreichte. Dort ging das Halbfinale gegen Werder Bremen verloren, in der Liga reichte es am Ende wieder für den siebten Platz. Zur Saison 2019/20 gab es erneut personelle Veränderungen, für Walther und Tokič kamen Wang Xi und Tobias Rasmussen. Zudem sollte Cho Seung-min verpflichtet werden, der südkoreanische Verband erteilte dafür allerdings keine Freigabe. Dennoch gelang nach überraschenden Siegen über Saarbrücken und Ochsenhausen der Gewinn des Pokalwettbewerbs, in der Liga belegte man zum dritten Mal in Folge den siebten Platz. Für Gnanasekaran wurden danach der Südkoreaner Hwang Min-ha und der Slowene Deni Kožul verpflichtet, wobei Hwang in der von der COVID-19-Pandemie überschatteten Saison letztlich nicht zum Einsatz kam. Mit dem vierten Platz gelang dem Verein 2021 erstmals der Einzug in die Play-offs, wo das Halbfinale gegen Düsseldorf verloren wurde.

Zur Saison 2021/22 kehrte Walther nach Grünwettersbach zurück und ersetzte dort Dang Qiu, und auch Hwang absolvierte in dieser Saison seine erste Partie für den Verein. Kožul und Wang wurden 2024 durch Leo de Nodrest und Guilherme Teodoro ersetzt. 2025 löste Kilian Ort den Trainer Achim Krämer ab.

Sportstätten Im Sportpark Tannweg gibt es zwei Fußball-Rasenplätze, einen Rasen-Trainingsplatz, acht Tennis-Freiplätze und zwei -Hallenplätze sowie zwei Beachvolleyballfelder und zwei Kegelbahnen. Die ASC Arena, die 2015 aus einem ehemaligen Hallenbad entstand, ist das Tischtenniszentrum, welches auch als Bundesstützpunkt dient. Daneben gibt es noch eine kleine Turnhalle für den Freizeit- und Gesundheitssport und die Theaterabteilung „D’Wedderschbacher Kug’lbire-Biehn“ sowie den Sportplatz an der Heidenheimer Straße und die städtische Sporthalle Wettersbach.

Weblinks Homepage des Vereins (abgerufen am 4. Juni 2024) Homepage der Tischtennisabteilung (abgerufen am 4. Juni 2024)

Einzelnachweise Zeitschrift tischtennis, 2025/10, S. 26

Kategorie:Tischtennisverein aus Baden-Württemberg Kategorie:Verein im Badischen Fußballverband Kategorie:Fußballverein aus Karlsruhe Kategorie:Deutscher Frauenfußballverein Kategorie:Sportverein (Karlsruhe) ASC Grunwettersbach Asc Grunwettersbach