__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__ mini|Epitaph für Dorothea Susanne von der Pfalz mini|Dorothea Susanne von der Pfalz Das Epitaph für Dorothea Susanne von der Pfalz befindet sich in der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weimar.
Beschreibung Dorothea Susanne von der Pfalz (1544–1592) war die Gemahlin des Herzogs Johann Wilhelm I. von Sachsen-Weimar und die Mutter des Herzogs Johann. Sie wurde in der Stadtkirche in Weimar bestattet. Das Epitaph aus Alabaster und Schiefer eines unbekannten Meisters ist nur noch teilweise erhalten. Der obere Teil wurde beim Emporeneinbau im 18. Jahrhundert entfernt. Zwischen den vier ionischen Säulen werden links außen die Herzogin und rechts daneben ihre zwei Töchter kniend im Gebet dargestellt. Die Herzogin hat das Haar in einer Haube gebunden, ihre zwei Töchter sind mit gelöstem Haar dargestellt. Die kleinere Tochter wird von einem Laute spielenden Engel begleitet. Die junge Frau ist Maria (1571–1610), spätere Äbtissin in Quedlinburg, und das Mädchen ist die jung verstorbene Sibylla Maria (1563–1569). Am oberen Rand zwischen den Säulen sind vier Wappen der Ahnen von Dorothea Susanne von der Pfalz angebracht.
Zwischen den Säulen befinden sich vier Tafeln, die links die Verkündigung und die Eherne Schlange und rechts die Geburt Jesu und die Taufe Christi darstellen.
Inschrift Unterhalb der knienden Personen befindet sich auf einer Steinplatte folgende Inschrift:
Literatur Elisabeth Asshoff: Der Cranachaltar und die Epitaphien der Stadtkirche St. Peter und Paul zu Weimar. Wartburg Verlag, Weimar 2014, ISBN 978-3-86160-268-2, S. 45–47.
Weblinks
Dorothea Susanne von der Pfalz Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar Kategorie:Frauenskulptur Kategorie:Skulpturengruppe Kategorie:Epitaph (16. Jahrhundert) Kategorie:Alabasterskulptur Kategorie:Ernestiner Kategorie:Skulptur in Weimar Pfalz Kategorie:Werk des Kunsthandwerks von 1592