mini|hochkant=1.5|Länder des Mittleren Ostens im Deutschen Mittlerer Osten oder Mittlerer Orient ist ein geographisch nicht eindeutig festgelegter Begriff.Mittlerer Osten. Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus, 2000. Im Deutschen bezeichnet er in Asien zusammenfassend die Länder Iran, Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal, Bhutan, Sri Lanka und Bangladesch.Duden. Deutsches Universalwörterbuch, 3. Auflage, 1996, Stichwort Osten.Mittlerer Osten In: Meyers großes Taschenlexikon in 24 Bänden. Bibliographisches Institut, 1992, Band 14, S. 290. Die Länder liegen zwischen dem Nahen Osten (Vorderasien) im Südwesten und dem Fernen Osten (Ost- und Südostasien) im Osten. Myanmar wird selten zum Mittleren Osten, stattdessen meist zu Südostasien gezählt. Das als „Mittlerer Osten“ bezeichnete Gebiet entspricht weitgehend Südasien.
Begriffliche Abgrenzung im internationalen Sprachgebrauch Im Arabischen wird unter dem Begriff Mittlerer Osten () der im Deutschen als Naher Osten bezeichnete Raum verstanden.
Im Englischen wird unter Middle East im engeren Sinn ebenfalls der deutsche Nahe Osten verstanden.worldatlas.com Im weiter gefassten, kulturgeographischen Sinn umfasst das englische Greater Middle East Nordafrika bis zum Südrand der Sahara, von Mauretanien im Westen bis zum Sudan im Osten, und außerdem in Asien das gesamte Gebiet von der Arabischen Halbinsel im Süden und von Kleinasien im Norden über das Iranische Hochland bis einschließlich Pakistan.Raphael Patai: The Culture Areas of the Middle East. In: Wolfgang Weissleder (Hrsg.): The Nomadic Alternative. Modes and Models on Interaction in the African-Asian Deserts and Steppes. Mouton Publishers, Den Haag/Paris 1978, S. 3–39. Der Begriff Middle East im englischen Sprachraum wurde 1902 vom US-amerikanischen Militärhistoriker Alfred Thayer Mahan geprägt.
Im Spanischen dagegen findet sich der Terminus Oriente Medio mit der im Deutschen üblichen Abgrenzung (gemäß RAE). herausgegeben vom Europäischen Parlament (span., abgerufen am 30. November 2008)
Synonyme Synonym verhält sich Südasien, sofern Südasien die Definition der Statistik-Abteilung der Vereinten Nationen zu Grunde gelegt wird.
Literatur Eckart Ehlers, Abdoldjavad Falaturi, Günther Schweizer, Georg Stöber, Gerd Winkelhane (Hrsg.): Der Islamische Orient: Grundlagen zur Länderkunde eines Kulturraums. (Studien zum Islam in interkulturellen Wechselbeziehungen. Schriftenreihe der Islamischen Wissenschaftlichen Akademie zur Erforschung der Wechselbeziehung zur abendländischen Geistesgeschichte und Kultur: Islam: Raum – Geschichte – Religion, Band 1.), Köln 1990. Jeremy Salt: The Unmaking of the Middle East. A History of Western Disorder in Arab Lands. University of California Press, 2008, ISBN 978-0-520-26170-9. Karl J. Schmidt: An Atlas and Survey of South Asian History (Sources and Studies in World History). M.E. Sharpe, New York 1997, ISBN 978-1-56324-334-9.
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