Schneckenhammer ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Wunsiedel im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).
Geografie Die beiden Anwesen der Einöde liegen 1,8 Kilometer östlich der Kernstadt Wunsiedel, im Tal der Röslau am Wanderweg Röslauweg des Fichtelgebirgsverein.
Geschichte Im Landbuch der Sechsämter wurde 1499 der „Hammer ob Wynersreut“ genannt, der die Wunsiedler Harnischmacher mit Blech belieferte.Franz Michael Ress: Geschichte und wirtschaftliche Bedeutung der oberpfälzischen Eisenindustrie von den Anfängen bis zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Verl. d. Histor. Vereins von Oberpfalz u. Regensburg, Regensburg 1950, S. 176.Wolfgang von Stromer: Die große Hammereinung vom 7. Januar 1387. Kartell und Innovation als Antwort auf eine Krise. In: Hirschmann, Norbert, Fleißer, Hannelore, Mahler, Fred: Die Oberpfalz, ein europäisches Eisenzentrum - 600 Jahre Große Hammereinung , Band 12/1 der Schriftenreihe des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern, Theuern 1987, S. 179. In der Mitte des 17. Jahrhunderts, einige Zeit nach dem Weggang von Daniel Zobel, wurde das Hammerwerk in eine Mahlmühle umgewandelt, die 1980 den Betrieb einstellte.Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land : Lexikon, S. 585–586. Hammer und Mühle wurden vom Wasser der Röslau betrieben-
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ortsteil von Wunsiedel Kategorie:Ersterwähnung 1499 Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Ort an der Röslau Wunsiedel Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert