mini|Wappen der von Hombergk bei SiebmacherHefner (1859), Tafel 14. Das Geschlecht der Hombergk zu Vach geht auf das althessische Bürgergeschlecht Hombergk aus der Stadt Homberg zurück.

Geschichte Tobias Hombergk, ein hessischer Rat und Lehrer des Landgrafen Moritz, wurde von diesem am 9. Januar 1596 mit dem Dorf Vach, heute Kleinvach, belehnt. Damit wurde das Haus Hombergk zu Vach begründet. Dessen Urenkel Johann Philipp Anton Hombergk zu Vach erlangte am 23. Juni 1718 den Reichsadel. Aemilius Ludwig und Wilhelm Friedrich erhielten am 25. April 1780 eine kaiserliche Bestätigung des der Familie zustehenden Reichsadels. Die Familie brachte eine Vielzahl von Gelehrten und höheren Beamten hervor.

Stammliste

Weitere bekannte Familienmitglieder Friedrich von Hombergk zu Vach (1857–1935), deutscher Offizier, Verwaltungsbeamter und Innenminister in der Regierung des Großherzogtums Hessen Friedrich Christian Gustav von Hombergk zu Vach (1791–1858), deutscher Hofgerichtspräsident und Staatsratsmitglied des Großherzogtums Hessen Marie von Hombergk zu Vach, geborene Bercht (1828–1901), deutsche Frauenrechtlerin, verheiratet mit Adolf Georg Friedrich Christian von Hombergk zu Vach und Freienstein (1821–1864), Großherzoglich Hessischer Hofgerichtsrat

Wappen Blasonierung: In Gold ein schwebender, grüner Dreiberg. Auf dem Helm zwei gold-grün, übereck geteilte Büffelhörner. Die Helmdecken sind grün-golden.Hefner (1859), S. 14. Im Österreichischen Staatsarchiv zeigt das Wappen im Adelsbrief von 1780 blaue statt der grünen Anteile.Österreichisches Staatsarchiv; AT-OeStA/AVA Adel RAA 197.37: Homberg zu Vach (Hombergh), Wilhelm Friedrich, fürstlich hessischer geheimer Rat und Kanzler zu Hanau, Ämilius Ludwig, fürstlich hessischer-kasselischer geheimer Rat und Universitätsvizekanzler zu Marburg, Adelsstand, „von“, Lehenberechtigung, privilegium denominandi, privilegium de non usu (Wien, 15. April 1780) Für 1718 ist es unbekannt.Österreichisches Staatsarchiv; AT-OeStA/AVA Adel RAA 197.36: Homberg, Johann Philipp Anton, ehemaliger hessen-kasselischer Kapitän, rittermäßiger Adelsstand für das Reich und die Erblande, „zu Vacha“, privilegium denominandi, Lehenberechtigung (Wien, 23. Juni 1718)

Literatur Otto Titan von Hefner: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 3 (Blühender Adel deutscher Landschaften unter preußischer Vorherrschaft), 4. Abt.: Der Adel des Kurfürstenthums, Grossherzogthums und der Landgrafschaft Hessen, Nürnberg 1859, S. 14 und Tafel 14.

Einzelnachweise

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