Ein Wiedersehen in Feindesland ist ein propagandistischer, deutscher Kriegs-Stummfilm von 1915 aus der Hand von Fritz Freisler.

Handlung Die Handlung spielt zu Beginn des Ersten Weltkriegs. Ein deutscher Offizier trifft bei seinem Einsatz auf feindlichem Territorium seine frühere Braut wieder. Diese ist mittlerweile mit einem Grafen verheiratet und residiert mit ihm auf einem Schloss. Als patriotische Deutsche erkennt sie ihre jetzige Eheverbindung als Verrat am Vaterland an und will dafür Sühne leisten. Und so warnt sie die im Schloss einquartierten deutschen Soldaten, als diese vom Feind überfallen werden sollen. Damit rettet sie viele Menschenleben. Ihre „Heldentat“ muss sie mit ihrem Leben bezahlen.

Produktionsnotizen Ein Wiedersehen in Feindesland ist ein typisches Beispiel für einen filmischen Schnellschuss als unmittelbare Reaktion auf den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Der dreiaktige Film entstand im Eiko-Film-Atelier in Berlin-Marienfelde, besaß eine Länge von 866 Metern und 36 Zwischentitel. Ein Wiedersehen in Feindesland passierte die Filmzensur am 24. November 1914 und wurde am 8. Januar 1915 uraufgeführt. Für Regisseur Freisler war dies seine erste Filmarbeit.

Zeitgeschichtliche Einordnung Oskar Kalbus versuchte 1935, aus einer nationalsozialistischen Sichtweise, unter der Kapitelüberschrift „Feldgrauer Filmkitsch“ eine Einordnung dieses Filmgenres, das vor allem 1914 und 1915 im Deutschen Reich eine wahre Hausse erlebte. Er schreibt:

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Kategorie:Filmtitel 1915 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Stummfilm Kategorie:Propagandafilm (Erster Weltkrieg) Kategorie:Kriegsfilm