mini|Notgeldschein von 1921 mit einer Ansicht der Grundmühle
Grundmühle (oberfränkisch: GrundmüllE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach. S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „grundmüll“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Marktschorgast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Grundmühle liegt in der Gemarkung Marktschorgast.
Lage Der Weiler Grundmühle liegt in einem ausgedehnten Waldgebiet an der Schorgast. Der Perlenbach mündet dort als rechter Zufluss in die Schorgast. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Thalmühle (0,5 km südöstlich).
Geschichte Der Ort wurde wahrscheinlich im bischöflichen Urbar des Hochstifts Bamberg von 1348 erstmals urkundlich erwähnt. Die Mühle wurde nach ihrer Lage benannt.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 50.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Grundmühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast aus. Das bambergische Kastenamt Stadtsteinach war Grundherr der Stampf- und Schneidmühle.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Grundmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Marktschorgast und der 1813 gebildeten Munizipalgemeinde Marktschorgast zugewiesen.R. Barth: Kulmbach, S. 765.
Baudenkmäler Trinkwasserhauptsammler
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 13 10 14 6 63 44 78 74 63 43HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 1 3 4 5 6 6Quelle
Religion Grundmühle ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus der Ältere (Marktschorgast) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Marktschorgast) Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1348