Hans Dietz (* 21. Juli 1908 in Dudweiler; † 5. September 1993Stefan Klemp: KZ-Arzt Aribert Heim: die Geschichte einer Fahndung. Prospero Verlag, Münster/Berlin, 2010, ISBN 978-3-941688-09-4, S. 64. in Sulzbach) war ein deutscher Arzt und SS-Sturmbannführer.

Leben Dietz war Sohn eines Volksschullehrers.Marco Pukrop: SS-Mediziner zwischen Lagerdienst und Fronteinsatz. Die personelle Besetzung der medizinischen Abteilung im Konzentrationslager Sachsenhausen 1936–1945. Hannover 2015, Dissertation Universität Hannover, , S. 555. Von 1930 bis 1936 studierte er die Medizin in Bonn und Heidelberg. Am 7. Dezember 1936 bestand er der Staatsexamen. Anschließend war er kurzzeitig in der Psychiatrisch-Neurologischen Klinik der Universität Heidelberg tätig. Am 20. Juli 1932 wurde er Mitglied der Allgemeinen SS (SS-Nummer 181.122). Zum 1. November 1932 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.355.249).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6340337 Nach seinem Eintritt in die SS-Totenkopfverbände diente er vom 1. März 1938 bis zum 1. Februar 1939 als SS-Truppen- und Lagerarzt in den Konzentrationslagern Dachau und Flossenbürg. Im Herbst 1939 begann er seinen Dienst im KZ Sachsenhausen. Ab Juli 1941 war er als Regimentsarzt in der 6. SS-Gebirgs-Division „Nord“ eingesetzt. Ab dem 14. August 1942 bis zum 6. September 1943 war er Arzt in der SS-Lazarettabteilung Charité in Berlin. Ab dem 6. September 1943 bis zum Kriegsende war er im SS-Lazarett Prag tätig. Am 9. Juni 1944 wurde er mit einem strengen Verweis wegen voreiliger Anzeigeerstattung bestraft.

Einzelnachweise

Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS Kategorie:SS-Mitglied Kategorie:Lagerarzt im KZ Dachau Kategorie:Lagerarzt im KZ Flossenbürg Kategorie:Wikipedia:Geburts- oder Sterbeort unbekannt Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1908 Kategorie:Gestorben 1993 Kategorie:Mann