Der Homburgerbach ist ein rund 12 Kilometer langer linker Zufluss der Ergolz im Schweizer Kanton Basel-Landschaft. Er durchfliesst das Homburgertal und entwässert dabei ein Gebiet von rund 30 Quadratkilometern.
Geographie Verlauf Der Homburgerbach entsteht durch den eingedolten Zusammenfluss der beiden Quellbäche Murenbach und Hauensteinbach in Läufelfingen auf etwa Der Murenbach entspringt auf etwa und der Hauensteinbach auf etwa , beide direkt an der Grenze zum Kanton Solothurn.
Der Homburgerbach fliesst vorwiegend in nordwestliche Richtung durch Buckten, Rümlingen, Diepflingen sowie Thürnen und mündet an der östlichen Grenze von Sissach auf etwa von links in die Ergolz.
Einzugsgebiet Das Einzugsgebiet des Homburgerbachs ist 30,4 km² gross und besteht zu 41,3 % aus Bestockter Fläche, zu 50,8 % aus Landwirtschaftsflächen, zu 7,8 % aus Siedlungsfläche und zu 0,1 % aus Gewässerfläche.
Die Mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt , die minimale Höhe liegt bei und die maximale Höhe bei
Sein Einzugsgebiet grenzt im Westen an den Diegterbach, im Osten an den Eibach (beide Ergolzzuflüsse) und im Süden an den Aarezufluss Dorfbach.
Zuflüsse Murenbach (linker Quellbach), 1,9 km, 2,31 km², in Läufelfingen, Hauensteinbach (rechter Quellbach), 2,0 km, 3,12 km², in Läufelfingen, Hofmattbächli (rechts), 0,3 km, in Läufelfingen, Chillebach (rechts), 1,0 km, in Läufelfingen, Tunnelbach (rechts), 0,7 km, in Läufelfingen, Holdenbächli (links), 0,2 km, in Läufelfingen, Hirzenbächli (rechts), 0,4 km, in Läufelfingen, Chrätzigerbächli (rechts), 1,0 km Höllbach (links), 1,1 km, 0,8 km² Fellibächli (links), 1,3 km Hornbergbächli (rechts), 0,5 km Eimattbach (rechts), 3,2 km, 3,43 km² Hinter-Chamberbach (links), 0,4 km Vorder-Chamberbach (links). 0,8 km Schorenbächl (links), 1,2 km Chrintelbach (rechts), 4,9 km, 6,8 km², 0,1 m³/s Sommeraubächli (rechts), 0,1 km Muttibächli (rechts), 0,3 km Gritbächli (links), 0,4 km Hölstenbächli (links), 0,9 km Schübletenbächli (rechts), 1,1 km Steinholdenbächli (links), 0,7 km Zünbächli (links), 0,9 km Grienbächli (rechts), 0,1 km Dubenrainbächli (links), 0,3 km Schürrainbächli (links), 0,5 km Haldenbächli (links), 0,3 km Grabacherbächli (links), 0,6 km
Hydrologie Bei der Mündung des Homburgerbachs in die Ergolz beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 0,47 m³/s. Sein Abflussregimetyp ist pluvial jurassienMartin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: «Versteckt hinter den Mittelwerten» – die Variabilität des Abflussregimes. In: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung. 50. Jg., Nr. 3, Juni 2006, S. 116–123, hier S. 119 (PDF; 3,2 MB)., und seine AbflussvariabilitätDie Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert. beträgt 24.
Fauna Der Homburgerbach ist reich an Bachforellen und Groppen., Amt für Umweltschutz und Energie Jagd- und Fischereiverwaltung, Kanton Basel-Landschaft
Weblinks
Verlauf des Homburgerbachs auf dem Geoinformationssystem des Kantons Basel-Landschaft
Einzelnachweise