mini|Wappen der Kuze(Zwei Falkenfedern)Furusawa, Tsunetoshi: Kamon daichō. Kin’ensha, o. J., ISBN 4-321-31720-7, S. 64.Gelegentlich auch gekreuzt abgebildet. mini|Kuze-Residenz in Edo 1849Ausschnitt aus der Stadtteilkarte „Daimyo koji“ von 1849.Je nach aktueller Funktion im Bakufu bezogen die Kuze die eine oder andere Residenz nahe der Residenz des Shoguns. mini|Kuze-Residenz in Edo 1860Ausschnitt aus der Stadtteilkarte „Daimyo Koji“ von 1860. Die Kuze ( ) waren eine Familie des japanischen Schwertadels (Buke) aus der Provinz Mikawa, die sich von den Murakami-Genji ableitete. Mit einem Einkommen von 43.000 Koku gehörten die in Sekiyado, Katsushika, Shimousaheute zu Noda-shi, Chiba-ken; die zugehörige Burgstadt erstreckte sich auch ins heutige Sakai-machi, Sashima-gun, Ibaraki-ken. residierenden Kuze zu den größeren Fudai-Daimyō der Edo-Zeit.

Genealogie Hironobu (; 1561–1626) war ein Vasall Tokugawa Ieyasus und diente ihm auf allen seinen Feldzügen. Hiroyuki (; 1600–1679) wurde nach dem Tode seines Vaters zum Daimyō befördert und erhielt 1665 die Domäne Sekiyado (Provinz Shimousa) mit 35.000 Koku. Seine Nachkommen residierten ab 1683 in NiwaseHeute ein Stadtteil von Okayama. (Bitchū), ab 1686 in Kameyama (Tamba) mit 45.000 Koku, ab 1697 in Yoshida (Mikawa), ab 1705 wieder in Sekiyado mit 53.000 Koku. Dort blieben sie bis 1868, dabei mit einem Einkommen später von 43.000 Koku. Nach 1868 Vizegraf.

Anmerkungen

Einzelnachweise

Literatur Papinot, Edmond: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910 durch Tuttle, 1972. ISBN 0-8048-0996-8. Owada, Yasutsune: Sekiyado-jo in: Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Tokoku-hen. Gakken, 2006. ISBN 978-4-05-604378-5.

Kategorie:Buke (Adel) Kuze