miniatur|Kapelle Maria Hilf. mini|Volksaltar in der Kapelle in Jennen. Die römisch-katholische Kapelle Maria Hilf steht im Ortsteil Jennen der Gemeinde Dornbirn im Bezirk Dornbirn in Vorarlberg. Sie ist der Gottesmutter geweiht und gehört zur Pfarre Dornbirn-Haselstauden und damit zum Dekanat Dornbirn in der Diözese Feldkirch. Das Bauwerk aus dem Jahr 1857 steht unter Denkmalschutz ().
Geschichte Die 1857 errichtete Kapelle ersetzte einen kleineren, älteren Vorgängerbau. Initiator für den Bau war Abt Franz Pfanner, der von 1850 bis 1858 in Dornbirn-Haselstauden wirkte. Die Erste Messe wurde am 25. November 1858 gefeiert. 1949 wurde die, zuvor 1942 kriegsbedingt abgelieferte, Glocke (aus dem Jahr 1780) von der Firma Grassmayr in Innsbruck neu gegossen.Kath. Pfarramt Maria Heimsuchung (Hrsg.), Pfarr- und Wallfahrtskirche: Zu unserer Lieben Frau Maria Heimsuchung Dornbirn-Haselstauden, S. 20 und Webseite über die Kapelle Jennen.
1900, 1975 und 2013/2014Die Erhaltung der Kapelle mit der Renovierung 2006/2007 kostete rund 68.000 Euro, wobei etwa die Hälfte von Privaten aufgebracht wurde. Die restlichen Mittel wurden von der Stadt Dornbirn, dem Land Vorarlberg, der Diözese, der Pfarre Haselstauden und dem Bundesdenkmalamt getragen. wurde die Kapelle renoviert.Kapelle Jennen erstrahlt in neuem Glanz. Kath. Pfarramt Maria Heimsuchung (Hrsg.), Pfarr- und Wallfahrtskirche: Zu unserer Lieben Frau Maria Heimsuchung Dornbirn-Haselstauden, S. 20.
Kirchenbau Außenbeschreibung Es handelt sich um einen Bau mit rechteckiger Grundform und Südost/Nordwest-Ausrichtung. Südöstlich (Altar) sind die Außenwände abgerundet. Die einfache Holztüre und der Glockendachreiter auf dem Satteldach mit achteckigem Spitzhelm befinden sich nordwestlich. Auf der Evangelienseite befindet sich eine angebaute Sakristei.
Innenbeschreibung Der Betraum hat eine Flachdecke sowie eine eingezogene Chorwand. Der rechteckige Altarraum ist ebenfalls flach gedeckt.
Ausstattung Die Kapelle ist innen bewusst einfach gestaltet und die zuvor bestandenen Seitenaltäre waren bei der Renovierung 1975 entfernt sowie der Hochaltar durch einen Volksaltar ersetzt worden. Das Altarblatt zeigt die Halbfigur der hl. Maria mit dem Kind. Dies ist eine freie Kopie nach Raffael, die von Luise Rick gemalt wurde, bevor sie nach Walzenhausen in das Kloster eintrat. Wo sich früher der rechte Seitenaltar befand, steht jetzt eine barocke Josefsstatue.Kapelle Jennen
Kostentragung Die Kosten für die Errichtung und Erhaltung tragen grundsätzlich die umliegenden Parzellen und Rotten.Kath. Pfarramt Maria Heimsuchung (Hrsg.), Pfarr- und Wallfahrtskirche: Zu unserer Lieben Frau Maria Heimsuchung Dornbirn-Haselstauden, S. 20.
Literatur Kath. Pfarramt Maria Heimsuchung (Hrsg.), Pfarr- und Wallfahrtskirche: Zu unserer Lieben Frau Maria Heimsuchung Dornbirn-Haselstauden, Eigenverlag, Dornbirn 2008.
Weblinks
Kapelle Jennen erstrahlt in neuem Glanz. Vorarlberger Nachrichten, vol.at, 25. April 2014.
Einzelnachweise
Maria Hilf Dornbirn-Haselstauden Dornbirn-Haselstauden Dornbirn-Haselstauden Kategorie:Baudenkmal (Vorarlberg) Dornbirn Kategorie:Bauwerk des Historismus in Vorarlberg Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren Kategorie:Bauwerk im Alpenrheintal