Carl Philipp Ludwig OeltzenSiegfried Schildmacher, Winfried Brinkmann, Edzard Bakker, Peter Rosenstein (Red.): Carl Philipp Ludwig Oeltzen. In Siegfried Schildmacher (Hrsg.): Auf den Spuren der Freimaurer – ein Spaziergang durch Hannovers Straßen. Selbstverlag, Hannover 2015, S. 104 (oder Karl Philipp Ludwig Oeltzen;Vergleiche diesen Scan des Adressbuches der Stadt Hannover von 1942 geboren am 24. März 1792 in Hannover; gestorben am 7. Dezember 1871 ebenda)Helmut Zimmermann: Oeltzenstraße, in ders.: Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover. Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 186 war ein deutscher Rechtsanwalt, Notar, Richter, StadtsyndikusVergleiche die Angaben unter der GND-Nummer der Deutschen Nationalbibliothek sowie Freimaurer.
Leben Carl Philipp Ludwig Oeltzen wurde am Ende des 18. Jahrhunderts an unbekanntem Ort geboren. 1815 wurde er Auditor, 1818 Stadtsekretär. Im selben Jahr wurde er in der Stadt Barth im damaligen Pommern bereits im Alter von 26 Jahren in die dortige Freimaurerloge Zum Anker aufgenommen. 1822 wurde Oeltzen zum städtischen Richter berufen. Von 1831 bis 1836 übte er zudem in seiner Loge die Funktion eines zugeordneten Meisters vom Stuhl aus.
Nachdem Oeltzen in die Residenzstadt des Königreichs Hannover umgezogen war, war der Rechtsanwalt und Notar dort von 1844 bis 1865 Stadtsyndikus von Hannover. Ferner übte er die Funktion eines Großaufsehers der Großloge von Hannover aus.
Nach dem Tod des am 17. Dezember 1853 gestorbenen Stadtdirektors Carl Friedrich Wilhelm Evers „dirigierte C. Ph. Ludw. Oeltzen (früher Stadtrichter) die Stadt und leitete 1854 die Neuwahl des Stadtdirektors“.Friedrich Wilhelm Andreae: Chronik der Residenzstadt Hannover von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Nach den besten Quellen bearbeitet von Fried. Wilh. Andreae, Dr. phil. und Inhaber einer höhern Privat-Töchterschule, Hildesheim: Finkesche Buchhandlung (G. F. Schmidt), 1859, S. 314; Digitalisat über Google-Bücher
1865 schuf der Hofgoldschmied und Hofjuwelier Georg Friedrich Wilhelm Knauer für Oeltzen, der später in den Besitz des Historischen Museums Hannover gelangte.Waldemar R. Röhrbein: Knauer, (1) Georg Friedrich Wilhelm, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 201; Vorschau über Google-Bücher
Ehrungen Nach dem Stadtsyndikus und Freimaurer wurde die von der Brühlstraße zur Straße Andertensche Wiese führende, 1881 angelegte Oeltzenstraße im hannoverschen Stadtteil Calenberger Neustadt benannt.
Archivalien Eine Porträt-Fotografie findet sich im Historischen Museum Hannover. Weitere Archivalien können über die Zentrale Datenbank Nachlässe des deutschen Bundesarchivs erschlossen werden.
Siehe auch Freimaurerlogen in Hannover
Einzelnachweise
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