Sainghin-en-Mélantois (flämisch: Singem) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Lille und zum Kanton Templeuve-en-Pévèle. Die Einwohner werden Sainghinois und Sainghinoises genannt.
Geographie Die Gemeinde Sainghin-en-Mélantois liegt an der Marque, etwa neun Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Lille und sieben Kilometer westlich der Grenze zu Belgien. Umgeben wird Sainghin-en-Mélantois von den Nachbargemeinden Villeneuve-d’Ascq im Norden, Anstaing und Gruson im Nordosten, Bouvines im Osten und Südosten, Cysoing im Südosten, Péronne-en-Mélantois im Süden, Fretin im Südwesten, Lesquin im Westen sowie Lezennes im Nordwesten. Im Gemeindegebiet befindet sich das Autobahndreieck der Autoroute A23 mit der Autoroute A27.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2021Einwohner 1696 1724 1901 2396 2562 2544 2334 2524 2848 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Nicolas aus dem 16. Jahrhundert gallorömischer Tumulus, genannt Mont des Tombes (Berg der Gräber), Monument historique seit 1970 ehemaliges Fort Sanghin als Teil der Maginot-Linie Lapidarium mit gallorömischen Bauresten
Literatur Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 609–611.
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