Friedrich Ludwig Franz Perlberg (* 21. Juni 1777 in Ludwigslust, Mecklenburg-SchwerinEvangelische Kirchengemeinde Ludwigslust, Taufen 1770–1786, S. 61, Nr. 28; † 3. Januar 1844 in Nürnberg) war ein deutscher Maler.

Leben und Wirken Friedrich Perlberg war der Sohn des in Ludwigslust tätigen Hofsängers Johann Christian Perlberg. Er lässt sich zunächst in Berlin nachweisen, wo er bis 1803 für den Lackwarenfabrikanten Andreas Goepp tätig war, ab Ende 1803 war er für den Lackwarenfabrikanten Johann Heinrich Stobwasser tätig.Detlev Richter: Stobwasser. Lackkunst aus Braunschweig und Berlin. Prestel, München 2005, Band 1, S. 145; Band 2, S. 107. Im Jahr 1806 heiratete er Sophia Maria Welfeld in Nürnberg und zog anschließend nach Köln. Seit um 1813 lebte er in Nürnberg. Seine Söhne Johann Georg Christian Perlberg (1806–1884) und Andreas Perlberg (1811–1842) waren ebenfalls als Maler tätig.

Perlberg war hauptsächlich als Dosenmaler tätig, malte aber auch Porträtgemälde. Er wurde auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg begraben.

Literatur Johann Jakob Merlo: Kölnische Künstler in alter und neuer Zeit. Neue Bearbeitung. Schwann, Düsseldorf 1895, Sp. 662–663 (). Manfred H. Grieb (Hrsg.): Nürnberger Künstlerlexikon. Bildende Künstler, Kunsthandwerker, Gelehrte, Sammler, Kulturschaffende und Mäzene vom 12. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Walter de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-091296-8, S. 1125.

Einzelnachweise

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