Megalokambos ( ) ist ein Dorf in der nordgriechischen Region Ostmakedonien und Thrakien. Verwaltet wird es von der Gemeinde Prosotsani.
Lage Megalokambos liegt im Tal des Angitis. Rund 2 km östlich liegt das Dorf Sitagri, im Norden der Ort Mikrokambos.
Verwaltungsgliederung Unter dem damaligen Namen Megalo Sivindrik (Μεγάλο Σιβιντρίκ) wurde das Dorf 1922 zunächst in die Gemeinde Prosotsani eingegliedert und 1925 der Landgemeinde Minare Tsiflik (Κοινότητα Μιναρέ Τσιφλίκ) zugeschlagen. 1927 erfolgte die Umbenennung in Megalokambos,Μεγάλο Σιβιντρίκ - Μεγαλόκαμπος, Μετονομασίες των οικισμών της Ελλάδας im selben Jahr wurde Megalokambos Landgemeinde bis zur Gemeindereform 1997, als sieben Landgemeinden zur Gemeinde Sitagri fusionierten.Κεντρική Ένωση ∆ήµων και Κοινοτήτων Ελλάδας (ΚΕ∆ΚΕ), Ελληνική Εταιρία Τοπικής Ανάπτυξης και Αυτοδιοίκησης (ΕΕΤΑΑ) (Hrsg.): Λεξικό ∆ιοικητικών Μεταβολών των ∆ήµων και Κοινοτήτων (1912–2001). 2 (Τόμος Β, λ–ω), Athen 2002, ISBN 960-7509-47-1, S. 98, 422. Seit der Verwaltungsreform 2010 bildet Megalokambos eine Ortsgemeinschaft im Gemeindebezirk Sitagri der Gemeinde Prosotsani.
Bevölkerung Der Ort wird überwiegend von Pontosgriechen bewohnt, die größtenteils 1923 nach der Kleinasiatischen Katastrophe nach Griechenland umgesiedelt wurden.
Bevölkerungsentwicklung von MegalokambosEinwohnerzahlen von Megalokambos 1928–2001, Griechisches Statistisches Amt ELSTAT, Digitale Bibliothek (griechisch) 1928 1940 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011 537 756 740 675 486 478 474 427 309
Circa 1200 Megalokambiten leben im Ausland, überwiegend in Deutschland, Kanada und den USA. In Deutschland lebt die Mehrzahl im Stuttgarter Raum.
Sehenswürdigkeiten Megalokambos besitzt eine Kirche, Agios Konstantinos und Eleni und eine Grundschule. Die Hauptattraktion ist der Angitissee, der durch einen technischen Damm am Fluss Angitis entstand.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Ostmakedonien und Thrakien Kategorie:Prosotsani