Der künstlich aufgeschüttete (PDF-Datei). Turmhügel Schneirersbuckel, auch Obere Burg genannt, ist eine im Spätmittelalter abgegangene Turmhügelburg (Motte) hinter Neustädterhof auf dem ehemaligen Schneirersbuckel bei Eisenbach, einem Stadtteil von Obernburg am Main im Landkreis Miltenberg in Bayern.
Geschichte Die vermutlich 1397 oder 1400 zerstörte Burg, die ähnlich ausgesehen haben soll wie das noch bestehende Templerhaus in Amorbach, war ein Vorgänger der 1403 errichteten Bacheburg, die auch als Untere Burg bezeichnet wird. Als Besitzer werden die Gayling von Altheim vermutet,Peter W. Sattler, Marion Sattler: Burgen und Schlösser im Odenwald – Ein Führer zu historischen Sehenswürdigkeiten, S. 48 es ist jedoch eher anzunehmen, dass die Burg als Vorläufer der Bacheburg den Bache von Neustadt gehörte, einem Zweig des Adelsgeschlechtes der Rosenbach.
Literatur Peter W. Sattler, Marion Sattler: Burgen und Schlösser im Odenwald – Ein Führer zu historischen Sehenswürdigkeiten. Druckhaus Diesbach, Weinheim 2004, ISBN 3-936468-24-9, S. 47–48. Wolfgang Hartmann: Verschwundene Kleinburgen im unteren Mümlingtal. In: Spessart, November 1986, S. 2–14.
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Einzelnachweise
Schneirersbuckel, Burgstall Schneirersbuckel, Turmhugel Kategorie:Bodendenkmal in Obernburg am Main Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Miltenberg Schneirersbuckel Kategorie:Bauwerk in Obernburg am Main Schneirersbuckel