Der Israel-Preis () ist die höchste Kulturauszeichnung des Staates Israel. Er wird einmal im Jahr am Vorabend des israelischen Unabhängigkeitstages in einer Staatszeremonie in Jerusalem vergeben. Der Preis wurde 1953 auf die Initiative des Bildungsministers Ben-Zion Dinur hin gestiftet, der den Preis selbst in den Jahren 1958 und 1973 zuerkannt bekam.

Der Preis Der Preis wird auf folgenden Gebieten verliehen (wobei die genauen Teilgebiete ständigen Änderungen unterworfen sind): Die exakten und Naturwissenschaften Mathematik Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Jüdische Studien Rechtswissenschaft Kultur und Kunst Literatur Bildhauerei Hebräisches Lied Wirtschaftswissenschaften Lebenswerk (eine 1972 hinzugefügte Kategorie)

Das Preisgeld beträgt derzeit 75.000 NISפרסי ישראל׃ על הפרס (ca. 18.870 €, Stand 2020).

Die Preisträger Die Preisträger sind israelische Bürger oder Organisationen, die eine besondere Bedeutung auf ihrem Gebiet erlangt haben oder die in bedeutender Weise zum israelischen Kulturleben beigetragen haben. Die Gewinner werden von einem Komitee aus Sachverständigen ausgewählt, die ihre Vorschläge an den Bildungsminister weiterleiten.

Obwohl der Preis nur israelischen Bürgern verliehen wird, erhielt der gebürtige Inder Zubin Mehta bei der Verleihung im Jahre 1991 einen Sonderpreis.

Preisträger