Oliver Haffner (* 4. April 1974 in Germersheim) ist ein deutscher Film- und Theater-Regisseur und Drehbuchautor.
Werdegang Haffner wuchs in München auf und begann nach dem Abitur ein Studium der Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, das er bereits nach dem Grundstudium abbrach. Danach absolvierte er ein Studium der Theaterregie am Wiener Max Reinhardt Seminar. Es folgte eine kurze Assistentenzeit am Wiener Burgtheater.
Haffner begann als freier Regisseur an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen zu inszenieren (unter anderen bei den Wiener Festwochen, am Pfalztheater Kaiserslautern, am Schauspielhaus Bochum, am Theater Ulm, am Landestheater Linz, am Theater Regensburg und am Landestheater Niederösterreich). Währenddessen studierte er Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München.
Neben seiner Film- und Theatertätigkeit ist er als Professor für Filmschauspiel und als Studiendekan an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam tätigPersonenporträt auf www.filmuniversitaet.de, abgerufen am 18. Juni 2023, sowie als freier Dozent an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien im Bereich Schauspiel.Profil Oliver Haffners auf www.filmseminare.de, abgerufen am 12. Dezember 2017
Haffner lebt und arbeitet in München und Berlin.
Inszenierungen (Auswahl) 1999: Geschwister von Klaus Mann – Wiener Festwochen 2001: Bash – Stücke der letzten Tage von Neil LaBute – Pfalztheater Kaiserslautern 2003: Zuversicht und Herrmann von Oliver Haffner (UA) – Schauspielhaus Bochum 2004: Die Räuber von Friedrich Schiller – Pfalztheater Kaiserslautern / Theater im Pfalzbau Ludwigshafen 2005: Lulu von Frank Wedekind – Pfalztheater Kaiserslautern 2005: Drei Schwestern von Anton Tschechow – Landestheater Niederösterreich 2006: Kabale und Liebe von Friedrich Schiller – Landestheater Niederösterreich 2006: Kochen mit Elvis von Lee Hall – Pfalztheater Kaiserslautern 2007: Die Möwe von Anton Tschechow – Westfälisches Landestheater 2007: Zugluft von Claudis Lünstedt (UA) – Pfalztheater Kaiserslautern 2008: Amphitryon von Heinrich von Kleist – Westfälisches Landestheater 2011: Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller – Landestheater Linz 2014: In der Ebene von Pamela Carter (UA) – Theater Ulm 2015: Der Goldene Drache von Roland Schimmelpfennig – Theater Ulm 2018: Die Nibelungen von Friedrich Hebbel – Pfalztheater
Filmografie mini|Schauspieler, Filmcrew und Zeitzeugen bei der Deutschlandpremiere des Films „Wackersdorf“ am 19. September 2018 2001: Ex und Hopp (Kurzfilm) 2003: Wake Up (Kurzfilm) 2004: Männerabend (Kurzfilm) 2006: Lecke Milch (Kurzfilm) 2010: Mein Leben im Off 2014: Ein Geschenk der Götter 2018: Wackersdorf 2021: Polizeiruf 110: Frau Schrödingers Katze 2025: Rosenthal
Auszeichnungen 2006: Regienachwuchspreis der Landeshauptstadt München für Lecke Milch 2010: Publikumspreis beim FILMZ – Festival des deutschen Kinos für Mein Leben im Off 2011: Publikumspreis der Biberacher Filmfestspiele für Mein Leben im Off 2011: Preis der Schülerjury beim Kinofest Lünen für Mein Leben im Off 2014: Bayern 2 und SZ Publikumspreis beim Filmfest München für Ein Geschenk der Götter 2014: Goldener Biber „Bester Film“ bei den Biberacher Filmfestspielen für Ein Geschenk der Götter 2018: Bayern 2 und SZ Publikumspreis für Wackersdorf 2018: Bayerischer Filmpreis für Wackersdorf 2019: Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz für Wackersdorf
Weblinks
Interview mit Oliver Haffner in der SZ vom 8. Oktober 2014 Interview mit Oliver Haffner auf Deutschlandfunk Kultur vom 15. September 2018 Drei Fragen an ... OLIVER HAFFNER auf der Webseite des Goethe-Instituts Barcelona (YouTube)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Deutscher Kategorie:Person (Germersheim) Kategorie:Geboren 1974 Kategorie:Mann