mini|Wappen der Honjō(Neun verbundene Augen)Furusawa, Tsunetoshi: Kamon daichō. Kin’ensha, o. J., ISBN 4-321-31720-7, S. 117. mini|Honjō-Residenz in Edo (Nähe Toranomon)Ausschnitt aus der Stadtteilkarte „Sotosakurada“ von ca. 1850. Die Honjō (, Honjō-shi) waren eine Familie des japanischen Schwertadels (Buke) aus der Provinz Yamashiro. Mit einem Einkommen von 70.000 Koku gehörten die zuletzt in Miyazu (Präfektur Kyōto) residierenden Honjō zu den größeren Fudai-Daimyō der Edo-Zeit. Ab 1705 durften alle drei Zweige den Namen Matsudaira führen.

Genealogie Hauptzweig Munemasa (, 1580–1639) Munesuke (; 1629–1699), Munemasas zweiter Sohn, war der Onkel auf mütterlicher Seite des Shogun Tokugawa Tsunayoshi, der ihn 1688 zum Daimyō von Kasama (Hitachi) mit 50.000 Koku erhob. Seine Nachkommen residierten ab 1720 in Hamamatsu (Tōtōmi), ab 1729 in Yoshida (Mikawa), ab 1749 wieder in Hamamatsu und schließlich von 1758 bis 1868 in Miyazu (Tango) mit 70.000 Koku. Nach 1868 Vizegraf. 1. Nebenzweig Michika (, 1604–1668), ältester Sohn Munemasas, begründete einen Zweig, der erst in Iwataki (Mino)Heute Ortsteil von Gifu. und dann von 1706 bis 1868 in einem Festen Haus (jinya) in Takatomi (Mino)Heute Ortsteil von Yamagata. residierte. Nach 1868 Vizegrafen. 2. Nebenzweig Munenaga (, 1687–1709), ein Enkel Munesukes, begründete einen Zweig, der in Takamori (Echizen)Heute Ortsteil von Echizen. mit 50.000 Koku residierte. Dieser Zweig starb 1712 aus.

Literatur Edmond Papinot: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910. Tuttle, 1972, ISBN 0-8048-0996-8. Owada, Yasutsune: Takatomi-jinya in: Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Tokoku-hen. Gakken, 2006. ISBN 978-4-05-604378-5. Kato, M.: Miyatsu-jo in: Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Saikoku-hen. Gakken, 2006. ISBN 978-4-05-604379-2.

Anmerkungen

Einzelnachweise

Kategorie:Buke (Adel)