Menschen und Masken ist ein zweiteiliger, deutscher Abenteuerstummfilm von und mit Harry Piel aus dem Jahre 1923.

Handlung Ein bekannter Filmschauspieler befindet sich gerade auf Reisen. Während seiner Tour durch Europa lernt er einen indischen Herrscher kennen, und beide freunden sich an. Einer von beiden kommt auf die Idee, für die Zeit der Urlaubsreise die Rollen zu tauschen, und so wird aus dem Schauspieler der Emir und aus dem Herrscher der Künstler.

Aus dem Spaß wird Ernst, als plötzlich Pasantasena, die Braut des Herrschers, erscheint und ihm mitteilt, dass in seinem Lande Unruhen ausgebrochen sind. So muss der falsche Emir rasch nach Indien eilen, um dort vor Ort die aufgebrachten Gemüter wieder zu beruhigen. Schließlich kehrt auch der wahre Emir zurück und kann den Schauspieler / falschen Emir davor bewahren, des lieben Friedens willen dessen Braut heiraten zu müssen.

Produktionsnotizen Menschen und Masken besaß zwei Teile: Der falsche Emir und Ein gefährliches Spiel. Das Double Feature passierte die Filmzensur am 24. November (Teil 1) bzw. am 29. November 1923 (Teil 2). Beide Teile wurden am 4. Januar 1924 im Alhambra am Kurfürstendamm uraufgeführt. Der erste Teil des Streifens war sechs Akte lang und besaß eine Länge von 1873 Metern. Der zweite Teil hatte gleichfalls eine Länge von sechs Akten und war 1896 Meter lang. Für beide Teile wurde ein Jugendverbot ausgesprochen.

Harry Piel war in einer Doppelrolle zu sehen. Die Filmbauten wurden von Kurt Richter entworfen. Co-Autor Edmund Heuberger hatte auch die Aufnahmeleitung.

Kritik Paimann’s Filmlisten resümierte:

Wiens Neue Freie Presse berichtete in ihrer Ausgabe vom 2. September 1924:

Oskar Kalbus’ Vom Werden deutscher Filmkunst beschrieb 1935 das Prinzip Pielscher Filme wie folgt:

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1923 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Stummfilm Kategorie:Abenteuerfilm