Watten []Watten, Wasquehal, Boeschepe... : comment on prononce les communes du Nord et du Pas-de-Calais ? bei youtube.com, abgerufen am 22. April 2024 (ndl.: Waden) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Dunkerque und zum Kanton Wormhout. Die Einwohner werden Wattenais(es) genannt.

Geographie

Die Gemeinde Watten liegt in Französisch-Flandern am Fluss Aa, der hier die Grenze zum Département Pas-de-Calais bildet und am Großschifffahrtsweg Dünkirchen-Schelde, hier am Canal de la Haute Colme. Die Gemeinde gehört zum Regionalen Naturpark Caps et Marais d’Opale, zwölf Kilometer nördlich von Saint-Omer und 30 Kilometer südöstlich von Calais. Umgeben wird Watten von den Nachbargemeinden Millam im Norden und Nordosten, Wulverdinghe im Osten, Saint-Momelin im Südosten und Süden, Serques im Süden und Südwesten, Houlle im Südwesten, Éperlecques im Westen sowie Holque im Nordwesten. Durch das Gemeindegebiet von Watten führt die Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV Nord.

Geschichte mini|hochkant|Rue de l’Église Als Vaganum war der Ort bereits ein wichtiger strategischer Punkt für die Römer zur Befriedung der Menapier. Ab dem späten 9. Jahrhundert fielen die Normannen mehrfach ein und zerstörten die damalige Siedlung. 1072 wurde die Abtei bei Watten gegründet.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2021 Einwohner 3100 3005 2819 3235 3030 2925 2568 2577 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Reste der Abtei Notre-Dame du Mont, im 11. Jahrhundert begründet, im 16. Jahrhundert zerstört, Turm (72 Meter) ist noch erhalten, Monument historique seit 1909 Kirche Saint-Gilles, Monument historique Windmühle, Monument historique Ehemalige Festungsanlagen des Fort Watten Blockhaus d’Éperlecques, Bunkeranlage auf der Grenze zur Nachbargemeinde Éperlecques

Persönlichkeiten Dietrich von Elsass (1099/1101–1168), Graf von Flandern in der alten Abtei bestattet

Literatur Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 343–345.

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Einzelnachweise

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