Der Kaufmann von Venedig ist ein deutscher Stummfilm von 1923 nach dem gleichnamigen Theaterstück von William Shakespeare. In den Hauptrollen spielten Werner Krauß als Shylock sowie Henny Porten und Harry Liedtke. mini|Der Kaufmann von Venedig (1923)

Handlung Der venezianische Kaufmann Antonio ist in argen Finanznöten. Um seinem Freund Bassanio zu helfen, der um die Erbin Portia wirbt, geht er, obwohl in gegenseitiger Abneigung verbunden, zum jüdischen Geldverleiher Shylock, um sich von ihm Geld zu leihen. Falls Antonio die Schulden nicht zurückzahlen kann, so ist die Abmachung zwischen beiden Männern, darf Shylock ein Pfund Fleisch aus Antonios Körper schneiden.

Tatsächlich kann der Kaufmann seine Schuld nicht begleichen, da seine erwartenden Schiffe mit den kostbaren Gütern nicht in Venedig eingetroffen sind. Und so besteht Shylock auf sein Recht, das er vor Gericht durchsetzen will. Durch eine List Portias, die sich als Anwalt „Balthasar“ verkleidet Shylock Paroli bietet, will sie so Antonios Unversehrtheit erreichen. Ihr gelingt ein Sieg auf ganzer Linie, und Shylock muss klein beigeben.

Produktionsnotizen Der Kaufmann von Venedig wurde Mitte 1923 gedreht und passierte die Filmzensur am 31. August 1923. Die Uraufführung fand am 13. Oktober 1923 im Mozartsaal zu Berlin statt. Die Länge betrug 2806 Meter auf acht Akte. Der Film wurde für die Jugend freigegeben.

Die Außenaufnahmen entstanden in Venedig, wo der Italiener Sergio Mari Regisseur Felner bei den Massenszenen assistierte.

Die Filmbauten stammen von Hermann Warm. Eugen Kürschner war Produktions- und Aufnahmeleiter.

Kritik Wiens Neue Freie Presse berichtete in ihrer Ausgabe vom 5. Februar 1924:

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Einzelnachweise

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