Fritz Höhn (* 31. Mai 1896 in Wiesbaden; † 3. Oktober 1918 bei Saint-Martin-l'Heureux, Frankreich) war ein Offizier der deutschen Fliegertruppe im Ersten Weltkrieg.
Leben Höhn diente anfangs bei der Infanterie. Nach seiner Meldung zur Fliegertruppe kam er zunächst als Beobachter zur Fliegerabteilung FA (A) 227. Danach wurde er zum Jagdflieger ausgebildet. Als Leutnant der Reserve kam er am 15. November 1917 zur Jasta (Jagdstaffel) 21. Am 20. April 1918 erlitt er eine schwere Verwundung und kehrte erst im August 1918 wieder an die Front zur Jasta 21 zurück. Er war im September 1918 Führer der Jasta 81, übernahm in Vertretung für Arno Benzler im gleichen Monat kurzzeitig Jasta 60, um bis zu seinem Tod die Jasta 41 zu führen.
Höhn wurde mit beiden Klassen des Eisernen Kreuzes sowie dem Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern ausgezeichnet. Diese hohe Auszeichnung wurde während des Ersten Weltkriegs lediglich 17 Mal verliehen.Jörg Nimmergut: Deutsche Orden und Ehrenzeichen bis 1945. Band 2: Limburg-Reuss. Zentralstelle für wissenschaftliche Ordenskunde, München 1997, ISBN 3-00-001396-2, S. 933.
Höhn wurde am 3. Oktober 1918 im Luftkampf über Saint-Martin-l'Heureux östlich Reims mit seiner Fokker D.VII abgeschossen. Von Ende 1917 bis zu seinem Tod im Oktober 1918 wurden ihm 21 Abschüssen zugeschrieben, davon war 10 Militärballons.
Siehe auch Liste deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg
Literatur Arthur G. J. Whitehouse: Fliegerasse 1914–1918. Stuttgart 1970.
Einzelnachweise
Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1896 Kategorie:Gestorben 1918 Kategorie:Mann