Der 3sat-Preis ist ein von 3sat gestifteter Theaterpreis. Er wird seit 1997 an Künstler verliehen, die mit ihrem Ensemble zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurden und die sich dabei durch besondere Leistungen hervorgetan haben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die 3sat-Preis ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Literaturpreis, dem 3sat-Zuschauerpreis und dem 3sat-Dokumentarfilmpreis.

Preisträger 1997: Urs Widmer, Volker Hesse und das Ensemble des Zürcher Neumarkt-Theaters 1998: Einar Schleef 1999: Martin Kušej 2000: Luk Perceval und Tom Lanoye 2001: Michael Thalheimer und Olaf Altmann 2002: Stefan Pucher 2003: Anne Tismer und Susanne Wolff 2004: Alain Platel 2005: Andreas Kriegenburg 2006: Dimiter Gotscheff 2007: Sebastian Nübling, Lars Wittershagen und Muriel Gerstner 2008: Katja Haß und Stephan Kimmig 2009: Birgit Minichmayr, Nicholas Ofczarek und Werner Wölbern 2010: Annette Paulmann und Paul Herwig 2011: Christoph Schlingensief (für Inszenierung des Stücks „Via Intolleranza II“) 2012: Nicolas Stemann (für Inszenierung des Stücks „Faust I + II“ von Johann Wolfgang von Goethe) 2013: Sandra Hüller (für Darstellung in „Die Straße. Die Stadt. Der Überfall.“ von Elfriede Jelinek) 2014: Susanne Kennedy (für Inszenierung des Stücks „Fegefeuer in Ingolstadt“ von Marieluise Fleißer) 2015: Lina Beckmann (für Darstellung der „Ella“ in „John Gabriel Borkman“ von Henrik Ibsen) 2016: Herbert Fritsch (für „der die mann“)https://www.3sat.de/page/?source=/theater/186219/index.html 2017: Milo Rau (für „Five Easy Pieces“)https://www.3sat.de/page/?source=/theater/191716/index.html 2018: Wiebke Puls für ihre darstellerische Leistung in der Inszenierung Trommeln in der Nacht 2019: Ersan Mondtag für Das Internat 2020: Alexander Giesche 2021: Thiemo Strutzenberger für seine darstellerische Leistung in der Inszenierung Graf Öderland 2022: Claudia Bauer für ihre Inszenierung humanistää – eine abschaffung der sparten am Volkstheater Wien 2023: Mirjam Stängl (Bühnenbildnerin) für ihre Bühne zu „Zwiegespräch“ (Regie: Rieke Süßkow, Burgtheater Wien).Preisverleihung 3sat-Preis 2023, berlinerfestspiele.de vom 25. Mai 2023, abgerufen am 19. März 2026 2024: Walter Bart, Hannah Baumann, Pina Bergemann, Nikita Buldyrski, Henrike Commichau, Linde Dercon, Leon Pfannenmüller und Anna K. Seidel für die kollektive Produktion Die Hundekot-Attacke am Theaterhaus Jena.Preisverleihung 3sat-Preis 2024, berlinerfestspiele.de vom 20. Mai 2024, abgerufen am 19. März 2026 2025: Anita Vulesica für ihre zum Festival eingeladene Inszenierung "Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh" von Georges Perec und Johann Wolfgang von Goethe am Deutschen Schauspielhaus HamburgTheatertreffen 2025: Anita Vulesica erhält 3sat-Preis, nachtkritik.de vom 25. März 2025, abgerufen am 19. März 2026 2026: Katharina Bach für ihre Rolle in der zum Festival eingeladenen Inszenierung "Wallenstein. Ein Schlachtfest in sieben Gängen" von den Münchner KammerspielenSchauspielerin Katharina Bach erhält 3sat-Preis, nachtkritik.de vom 14. März 2026, abgerufen am 19. März 2026

Weblinks Preisträger*innen 1997–2022

Einzelnachweise

Kategorie:Theaterpreis (Deutschland) Preis Kategorie:Erstverleihung 1997