Unter den gehobenen medizinisch-technischen Diensten versteht man in Österreich verschiedene nicht-ärztliche medizinische Berufe.

Berufe Seit 5. Juli 2005 gelten neue Berufsbezeichnungen, die alten sind aber noch überwiegend in Verwendung:

Diätologin – Diätologe zuvor: Diplomierter Diätassistent und ernährungsmedizinischer Berater Ergotherapeutin – Ergotherapeut zuvor: Diplomierter Ergotherapeut Logopädin – Logopäde zuvor: Diplomierter Logopäde Biomedizinische Analytikerin – Biomedizinischer Analytiker (BMA) zuvor: Diplomierter medizinisch-technischer Analytiker (MTA) Orthoptistin – Orthoptist zuvor: Diplomierter Orthoptist Physiotherapeutin – Physiotherapeut; siehe auch Physiotherapie zuvor: Diplomierter Physiotherapeut Radiologietechnologin – Radiologietechnologe zuvor: Diplomierter radiologisch-technischer Assistent (RTA)

Schweiz In der Schweiz wird unterschieden zwischen den Gesundheitsberufen im medizinisch-therapeutischen Bereich (wie z. B. Physiotherapie, Logopädie usw.) und den Berufen im medizinisch-technischen Bereich (wie z. B. der Podologie).„Gesundheitspersonal in der Schweiz – Nationaler Versorgungsbericht 2021“ (PDF; 2,3 MB), auf obsan.admin.ch

Ausbildung Die jeweilige Ausbildung in den medizinisch-technischen Berufen erfolgt in dreijährigen Bachelorstudien an Fachhochschulen.

Die Ausbildung erfolgte ursprünglich an dreijährigen medizinisch-technischen Akademien. Auch zum Einstieg in diese Akademien war eine Matura oder andere Studienberechtigung erforderlich. Ab Herbst 2006 wurde die Ausbildung schrittweise auf Fachhochschulen übertragen, die mittlerweile die medizinisch-technischen Akademien abgelöst haben. Ziel dieser Änderung war es, die Ausbildung im Sinne des Bologna-Prozesses international vergleichbarer zu machen.Bundesgesetz über die Änderung des MTD-Gesetzes und des Hebammengesetzes, samt Erläuterungen zur Regierungsvorlage.

Fachdienst Neben den gehobenen medizinisch-technischen Diensten gibt es den medizinisch-technischen Fachdienst, der Grundzüge des Laboratoriumsdienstes, der Radiologie und der Physiotherapie umfasst. Für die zweieinhalbjährige Ausbildung ist keine Matura erforderlich. Das Diplom berechtigt zur Ausbildungen zu Biomedizinischen Analytik, Radiologietechnologie und Physiotherapie auch ohne Matura.

Siehe auch Gesundheitsfachberuf

In Deutschland bezeichnet man die medizinisch-technischen Dienste als Funktionsdienste.

Weblinks MTD-Dachverband (Österreich)

Einzelnachweise

Kategorie:Beruf (Medizintechnik) Kategorie:Ausbildungsberuf Kategorie:Gesundheitswesen (Österreich)