Die Liste der Naturdenkmale in Düsseldorf enthält die Naturdenkmale der Landeshauptstadt Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen.
Liste Kennung Bild Bezeichnung Koordinaten Lage Schutzgrund Bemerkungen 203001 110x110px|zentriert Kastanienallee (Aesculus hippocastanum) Gem. Kaiserswerth, Fährerweg (bis zur Rheinfähre) § 22 lit. b LG (Schönheit) 203002 110x110px|zentriert Lindenallee (Tilia platyphyllos) Gem. Kaiserswerth, An St. Swidbert § 22 lit. b LG (Schönheit) Die Allee blieb trotz einer Deichsanierung 2013 bestehen.Julia Brabeck: Die Lindenallee auf dem Deich erhalten. In: rp-online.de (9. April 2013). 203003 110x110px|zentriert Lindenallee (Tilia platyphyllos) Gem. Kaiserswerth, Burgallee (bis zum Rhein) § 22 lit. b LG (Schönheit) 203004 110x110px|zentriert Maulbeerbaum (Morus alba) Gem. Kaiserswerth, am südlichen Ende des Barbarossawalls § 22 lit. b LG (zur Erhaltung der seltenen Baumart) Der rund 100 Jahre alte BaumSo bereits Hans-Joachim Neisser (Bearb.): Naturdenkmale in Düsseldorf. Düsseldorf 1981, S. 9. wurde vom Besitzer der ehemaligen Kaiserswerther Seidenweberei gepflanzt. Der stark geneigte Stamm ist teilweise hohl und wird mit Stangen gesichert, Mauern stützen die Krone.Ute Rasch: Düsseldorfs ältester Baum ist 335 Jahre alt. In: rp-online.de (21. Juni 2014).Naturdenkmal Maulbeere. In: duesseldorf.de, abgerufen am 28. Oktober 2019. 203005 110x110px|zentriert Lindenallee (Tilia platyphyllos) Gem. Kaiserswerth, Barbarossawall § 22 lit. b LG (Schönheit) Die Baumreihe gilt als schmalste Allee Deutschlands.Julia Brabeck: Wildwuchs auf dem Barbarossawall. In: rp-online.de (22. Juli 2019). 203006 Zwei Weißdornbäume (Crataegus) Gem. Kalkum, an der Einmündung des Buschgasser Wegs in den Gerichtsschreiberweg § 22 lit. b LG (Schönheit) Gestalterisch bezogen sich die Bäume auf die Symmetrie eines Heiligenhäuschens. Die Weißdorne wurden von einer vermutlich ausgesamten Birke überragt und mussten im Frühjahr 2012 nach dem Absterben infolge von Pilzbefall gefällt werden., in: duesseldorf.de. 203007 110x110px|zentriert Lindenallee bei Schloss Kalkum (Tilia platyphyllos) Gem. Kaiserswerth und Kalkum, Kalkumer Schlossallee § 22 lit. a, b LG (insb. zur Erhaltung aus landeskundlichen Gründen und wegen Schönheit) Mit der Planung des Schlossparks 1825 durch Architekt Weyhe entstand wahrscheinlich auch die Schlossallee, die sich gestalterisch auf Schloss und Park bezieht. Wegen Bombensplittern aus dem Zweiten Weltkrieg erhielten die Bäume eine besondere Pflege durch Baumchirurgen. 203009 Sumpfzypressen am und im Schlossteich (Taxodium distichum) Gem. Angermund, Schlosspark Heltorf § 22 lit. b LG (Schönheit) Beide Exemplare besitzen ausgeprägte Pneumatophore und befinden sich in einem für die Öffentlichkeit unzugänglichen Bereich. 203010 Buchenallee (Fagus sylvatica) Gem. Bockum und Wittlaer, Am Froschenteich, nahe dem gleichnamigen U-Bahnhof (U 79) § 22 lit. b LG (insb. zur Erhaltung der besonderen Eigenart der Allee) Es handelt sich um die einzige freistehende Buchenallee im Düsseldorfer Landschaftsraum.Unter Naturdenkmal Rotbuche. In: duesseldorf.de, abgerufen am 28. Oktober 2019, werden das Westende (203010) und das südöstliche Ende (203011) des Dickenbuschs vermischt. 203011 Buchenallee (Fagus sylvatica) Gem. Angermund, Schloss Heltorf, am Dickenbusch § 22 lit. b LG (insb. zur Erhaltung der besonderen Eigenart der Allee) Die letzten Bäume der um 1755 gepflanzten Allee, die im Südosten den Dickenbusch begrenzte, wurden im Frühjahr 1998 aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt. 203012 Stieleiche Gem. Angermund, Bilkrath 203013 Winterlinde Gem. Wittlaer, Ecke Kalkstraße / B8 Weblink 203014 Stieleiche Gem. Wittlaer, In der Lehmkuhl Baumreihe aus Eichen 203015 Robinie Gem. Wittlaer, Am Wasserwerk Baumreihe aus Robinien und Kastanien – Weblink 203016 Feldulme Gem. Angermund, Ecke Kalkweg/Goldackerweg „Der Krause Baum von Angermund“ – – Die Quellen widersprechen sich hinsichtlich der Pflanzenart: Feldulme (Ulmus minor, duesseldorf.de) oder Flatterulme (Ulmus laevis, baumkunde.de). 203017 Stieleiche Gem. Angermund, Rahmer Straße 203019 Esskastanie Gem. Kalkum, am ehemaligen S-Bahnhof 203020 Stieleiche Gem. Kalkum, am ehemaligen S-Bahnhof 203021203022 4 Quarzitblöcke Gem. Rath, 260 m südöstlich des Forsthauses Rath, Aaper Schneise/Ecke Marxsteig 203023 60 Quarzitblöcke „Frauensteine“ Gem. Rath, Aaper Wald, Wilhelm-Suter-Pfad, 450 m östlich der Gaststätte Waldschänke 203024 4 Quarzitblöcke Gem. Rath, 430 m westlich Gut Wolfsaap an der Marxhöhe 203025203026 110x110px|zentriert Esskastanienallee Grenze der Gem. Rath und Ludenberg nördlich der Galopprennbahn Düsseldorf-Grafenberg Die Allee bezieht sich gestalterisch auf Haus Roland. Die Pferderennbahn ist der Allee benachbart. 203027 10 Quarzitblöcke Gem. Gerresheim, 120 m westlich des Trotzhofes am Grafenberger Höhenweg 203028 Stieleiche Gem. Hubbelrath, Gut Bruchhausen 203029 Esskastanie Gem. Grafenberg, Rochusclub 203030 6 Quarzitblöcke Gem. Gerresheim, 200 m südöstlich der Ernst-Poensgen-Allee 203031 1 Quarzitblock Gem. Gerresheim, 120 m nordöstlich der Hirschburg an der Trotzhofallee 203032203033203034 11 Quarzitblöcke Gem. Gerresheim, Wildpark, Grafenberger Wald 203035 10 Quarzitblöcke Gem. Gerresheim, am Hardter Höhenweg, 50 m westlich der Hochbehälter der Wasserwerke 203036 Sommerlinde Gem. Hubbelrath, Gut Mydlinghoven 203037 Esskastanie Gem. Gerresheim, Trotzhof Esskastanie und Rosskastanie stehen nebeneinander, beide 1848 als etwa fünfjährige Bäume gepflanzt. 203038 110x110px|zentriert Stieleiche Gem. Benrath, Paulsmühlenstraße 203040 Ginkgo, Libanonzeder (Ginkgo), (Zeder) Gem. Himmelgeist, Haus Mickeln – 203041 110x110px|zentriert Himmelgeister Kastanie (Aesculus hippocastanum) Gem. Himmelgeist, Kölner Weg – 203042 110x110px|zentriert Sommerlinde Gem. Urdenbach, Bürgel Lindengruppe und Feldkreuz bei Haus Bürgel 203043 Eibe Gem. Garath, Schlosspark 203044 Esskastanie Gem. Garath, Schlosspark 203045 Gemeine Esche Gem. Lohausen, Hof Leuchtenberg 5 Kopfeschen entlang der Zufahrt zum Hof Leuchtenberg
Flächennaturdenkmale Kennung Bild Bezeichnung Koordinaten Lage Schutzzweck Bemerkungen 204001 110x110px|zentriert Hochflutmulde mit Auewaldrelikt Gem. Heerdt, Oberlörick, südöstlich des Freibades am Deich Erhaltung der Orographie als Zeugnis der Geschichte des Rheins und Seltenheit des Auewaldrelikts in der Flusslandschaft Die Hochflutmulde beherbergt Relikte des ehemals landschaftstypischen Auwaldes und stellt ein Rückzugsgebiet für Pflanzen und Tiere dar.Hochflutmulde mit Auewaldrelikt. In: duesseldorf.de, abgerufen am 14. April 2021. 204002 Ehemalige Schwemmsandflächen mit Tümpeln Gem. Lohausen, Kaiserswerth, südlich des westlichen Kiessees Eigenart und Biotopschutz 204003204004 Sandberg und Schmidtberg Gem. Hubbelrath erdgeschichtliche Gründe (historische Geologie) 204007 Ehemaliger Glassandbruch Gem. Gerresheim, Quadenhofstraße natur- und erdgeschichtliche Gründe
Weblinks
Naturdenkmale – Landeshauptstadt Düsseldorf Landschaftsplan der Landeshauptstadt Düsseldorf: Textliche Darstellungen und Festsetzungen sowie Erläuterungen. Düsseldorf 1997 (zuletzt verändert 2016), S. 91–100.
Einzelnachweise
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