Manfred van Rey (* 9. Juni 1940 in Aachen) ist ein deutscher Historiker und Archivar.
Leben Rey studierte an der Universität Bonn Geschichte und Latein und promovierte dort 1974 bei Eugen Ewig über ein Thema der frühmittelalterlichen Geschichte.Wir Godesberger, 15. Mai 2010. Von 1977 bis 1980 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Archivs des Rhein-Sieg-Kreises., in: Mitteilungsblatt Windeck, 10. September 2004. Anschließend wechselte Rey in gleicher Funktion zum Bonner Stadtarchiv, dessen stellvertretender Leiter er zudem wurde; von 1990 bis zu seinem Ruhestand 2002 war er Leiter des Stadtarchivs.Bernd Leyendecker: „Seit 2001 hat Bonn einen Quantensprung gemacht“. In: General-Anzeiger. 3. Mai 2006, abgerufen am 1. Dezember 2025. In dieser Funktion schuf er eine Fotosammlung über die Geschichte der Stadt Bonn als Bundeshauptstadt. Von 2005 bis 2013 war er Vorsitzender des Trägervereins der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus.Klaus Kost löst Manfred van Rey ab. In: General-Anzeiger. 10. Juni 2013, abgerufen am 1. Dezember 2025.
Rey ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Bonner Stadtgeschichte sowie zur Geschichte der Juden in der Region. Er war bis 2010 VorstandsmitgliedBürger für Beethoven – Jahrbuch 2010 (PDF; 8,1 MB), S. 24. und anschließend bis 2017 Kuratoriumsmitglied des Vereins Bürger für BeethovenBürger für Beethoven – Jahrbuch 2017 (PDF; 5,53 MB), S. 95. sowie langjähriges Mitglied des Heimatvereins Oberdollendorf und Römlinghoven.Festvortrag zum 50-jährigen Jubiläum des Heimatvereins Oberdollendorf und Römlinghoven am 28. Oktober 2012 von Dr. Manfred van Rey (PDF; 375 kB). Rey war zudem Gründungsdirektor des Stadtmuseums Bonn. Er lebt im Königswinterer Stadtteil Oberdollendorf. Interview im LORA Bürgerfunk Bonn.
Schriften (Auswahl) Die Lütticher Gaue Condroz und Ardennen im Frühmittelalter: Untersuchungen zur Pfarrorganisation (= Rheinisches Archiv. Veröffentlichungen des Instituts für Geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn. Band 102). Röhrscheid, Bonn 1977 (zugleich Dissertation Universität Bonn, 1974). Leben und Sterben unserer jüdischen Mitbürger in Königswinter: Ein Buch des Gedenkens. In: Königswinter in Geschichte und Gegenwart. Heft 1, 1985. Bonner Stadtgeschichte kurzgefasst: Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Bouvier, Bonn 2001, ISBN 3-416-02944-5. Bonn in bitteren Zeiten – 1933–1945. Kid Verlag, Bonn 2021, ISBN 978-3-947759-69-9.
Herausgeberschaften (Auswahl) mit Ansgar Sebastian Klein: Königswinter in Zeit und Bild. Königswinter 1992–2011 (ansgarklein.de).
Einzelnachweise
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