Ferdinand Jensch (* 21. Mai 1829; † 1903) war ein deutscher Richter und Parlamentarier.
Leben Jensch studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Greifswald und Berlin. 1851 wurde er Mitglied des Corps Borussia Greifswald.Kösener Korpslisten 1910, 90/128 1852 gehörte er zu den Rekonstitutionscorpsburschen des Corps Guestfalia Greifswald.Kösener Korpslisten 1910, 91/65 1853 schloss er sich dem Corps Vandalia Berlin an.Kösener Korpslisten 1910, 17/50 Nach dem Studium schlug er die Richterlaufbahn ein. Über viele Jahre war er Landgerichtsdirektor in Ostrowo. Zuletzt lebte er im Ruhestand in Bromberg. Von 1882 bis 1888 saß Jensch als Abgeordneter des Wahlkreises Posen 3 (Samter, Birnbaum) im Preußischen Abgeordnetenhaus. Von 1882 bis 1885 gehörte er der Fraktion der Deutschen Fortschrittspartei an, von 1886 bis 1888 der Deutschen Freisinnigen Partei.
Auszeichnungen Ernennung zum Geheimen Justizrat Ehrenmitglied des Corps Guestfalia Greifswald
Literatur Bernhard Mann: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 3). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7, S. 200.
Einzelnachweise
Kategorie:Richter (deutsche Geschichte) Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses Kategorie:DFP-Mitglied Kategorie:Geheimer Justizrat Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1829 Kategorie:Gestorben 1903 Kategorie:Mann Kategorie:Ehrenmitglied eines Corps