Gaby Reichardt (* 8. Juni 1938 bei den Theaterfreunden Mainz in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Schauspielerin, Hörspielsprecherin, Hörfunkmoderatorin und Sängerin.

Leben Reichardt absolvierte eine Ausbildung zur Schauspielerin bei Alice George und arbeitete dann an der Landesbühne Rhein-Main. Mit ihrer ersten Fernsehrolle als „Emmy Puchel“ in der Serie Die Firma Hesselbach wurde sie deutschlandweit bekannt. Schon während der Serie wirkte Reichardt aber auch an den Städtischen Bühnen und am Fritz Rémond Theater in Frankfurt. Ab 1969 spielte sie dann am Staatstheater Mainz, dem sie bis 1999 verbunden blieb., Hessischer Rundfunk

Immer wieder trat sie auch im Fernsehen auf, so etwa zwischen 1971 und 1983 mehrfach im Tatort und zwischen 1987 und 1989 in den Hessischen Geschichten. Unter Sönke Wortmanns Regie stand sie in der Kino-Komödie Allein unter Frauen (1991) vor der Kamera.

Neben ihrer Arbeit für das Theater und das Fernsehen moderierte Gaby Reichardt viele Jahre Hörfunksendungen beim Hessischen Rundfunk wie zum Beispiel Gude, Servus und Hallo, Und dazu braucht der Mensch Musik, Fassenacht Frankfurt und Eile mit Weile…. Auch als Sängerin war sie erfolgreich: Begleitet von den „Hessenmusikanten“, einem Ensemble des Hessischen Rundfunks, veröffentlichte sie mehrere volkstümliche Plattenaufnahmen.Private Website zu den Hesselbachs

Reichardt war mit dem Intendanten des Staatstheaters Mainz, Georg Aufenanger (1914–2012), verheiratet., Theaterfreunde Mainz

Hörspiele 1961: Mademoiselle Molière – Regie: Mathias Neumann 1961: Das Spiel von Elsenberg – Regie: Fränze Roloff 1962: Die Nacht allein – Regie: Mathias Neumann 1962: Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quijote von La Mancha (6. Teil) – Regie: Ulrich Lauterbach 1964: Die Gleichberechtigung (Aus der Reihe: Bei uns deheim – Aus dem Leben einer hessischen Familie) – Autor und Regie: Robert Stromberger 1965: Der Präzedenzfall (Aus der Reihe: Bei uns deheim – Aus dem Leben einer hessischen Familie) – Autor und Regie: Robert Stromberger 1966: Bleiwe losse! (3. Folge: Se hot sich net verännert) – Regie: Heinz Otto Müller 1969: Primrose null sechs vier acht – Regie: Theodor Steiner 1969: Die Motten – Regie: Jiri Horcicka 1973: Wenn der Abend kommt – Regie: Hans Gerd Krogmann 1973: Sechs Kapitel aus dem revolutionären Leben des Richard Wagner – Regie: Jörg Franz 1974: Die Erste nicht und auch die Letzte nicht – Regie: Danielo Devaux 1975: Nachruf – Regie: Jörg Franz 1982: Becca kommt wieder – Regie: Ulrich Lauterbach 1991: Eriwwer un erunner – Regie: Alfred Probst 1991: Geschichten von Land und Leuten – Regie: Georg Bühren 1996: Muttertag – Regie: Ferdinand Ludwig

Filmografie (Auswahl) 1960–1961: Die Firma Hesselbach (Fernsehserie) 1971: Tatort – Frankfurter Gold (Fernsehreihe) 1975: Tatort – Die Rechnung wird nachgereicht 1978: PS - Geschichten ums Auto (Fernsehserie) 1983: Tatort – Blütenträume 1984: Diese Drombuschs (Fernsehserie) 1987–1989: Hessische Geschichten (Fernsehserie) 1991: Allein unter Frauen 1997: Polizeiruf 110 – Feuertod (Fernsehreihe)

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Einzelnachweise

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