Das Japan-Filmfest Hamburg (JFFH) ist ein Filmfestival, das seit 1998 jährlich Ende Mai in verschiedenen Hamburger Kinos stattfindet. Das Programm des JFFH reicht von Programmkino-Filmen in der Nō-Reihe über Genrestreifen in der Naginata-Reihe und Anime bis hin zu Komödien der Rakugo-Reihe. Das Filmfest findet parallel in mehreren Programmkinos der Hansestadt statt. Die genauen Austragungsorte variieren etwas von Jahr zu Jahr. Austragungsorte waren zuletzt vor allem die drei Hamburger Kinos Metropolis Kino, Studio Kino und 3001 Kino. Auch 2015 sind diese drei Kinos Austragungsort des JFFH. Seit 2002 bildet der Verein Nihon Media e. V. den organisatorischen Rahmen des JFFH.
Themenschwerpunkte In jedem Jahr steht das Programm des JFFH unter einem anderen Motto. 2014 lag der Themenschwerpunkt auf „25 Jahre Städtepartnerschaft Osaka-Hamburg“. Aufgrund des gestiegenen Interesses an japanischen Zeichentrickfilmen (der am besten besuchte Filmhttp://blog.jffh.de/2014/06/grosses-finale-des-jffh-2014-volle-kinos-und-sehr-gut-besuchte-ausstellung/ des Festivals 2014 war Der Mohnblumenberg) lautet der Themenschwerpunkt 2015 „Höhepunkte des japanischen Anime-Kinos“. Gezeigt wurden 2015 neben Anime-Produktionen von Hayao Miyazaki und Studio Ghibli aber auch Comic-Realverfilmungen. 2016 hieß der Schwerpunkt „Japans Unterwelt – Im Schatten der Yakuza“.
Eröffnungsfilme 2009: Café Isobe von Keisuke Yoshida 2010: Tajomaru von Hiroyuki Nakano 2011: Surely Someday (シュアリー・サムデイ, Shuari samudei) von Shun Oguri 2012: Black Dawn (外事警察, Gaiji Keisatsu) von Kentaro Horikirizono 2013: The Floating Castle von Isshin Inudō 2014: Ken & Mary: The Asian Truck Express von Kenta Fukasaku 2015: Lupin III (, Rupan sansei) von Ryūhei Kitamura 2016: Mozu – The Movie (, Gekijoban mozu) von Eiichiro Hasum 2017: Innocent Blood (光と血, Hikari to chi) von Michihito Fujii 2018: Gintama (銀魂, Gintama) von Yūichi Fukuda 2019: Tunguska Butterfly (ツングースカ・バタフライ〜サキとマリの物語〜, Tsungūsuka batafurai ~ Saki to Mari no monogatari ~) von Akira Nobi 2020: Paradise Next (パラダイス・ネクスト, Paradaisu nekusuto) von Yoshihiro Hanno 2021: All Aboard! (新青春, Shin seishun) von Seiichi Hishikawa 2022: The Last Goze (瞽女, Goze) von Takizawa Masaharu – japanisches Historiendrama über eine Goze, eine blinde shamisenspielende Künstlerin
Partnerschaften Hamburger Hochschule für bildende Künste (2014) Osaka Arts University Osaka Planet Studyo Tōkyō Geijutsu Daigaku Kyoto Filmfest Konsulat von Japan in Hamburg
Rezeption Die Hamburger Morgenpost bezeichnete das Festival als einen „Crash-Kursus in japanischem Gegenwartskino, der in Sachen Vielfalt und Intensität seinesgleichen sucht“http://www.mopo.de/kino/japan-filmfest-ein-crashkurs-im-japanischen-gegenwartskino,28047696,27311110.html. Laut NDR (Norddeutscher Rundfunk) Hamburg-Journal bringt das Festival „fremde Lebenswelten“http://blog.jffh.de/2014/05/kultur-tipp-im-ndr-hamburg-journal-jffh-highlights/ nach Hamburg.
Weblinks Besprechungen und Kritiken Zeit online: Asiatisches Kino: Japan-Filmfest, 30. Mai 2014 Hamburger Abendblatt: 80 Filme in fünf Tagen aus der Filmstadt Osaka, 27. Mai 2014 Die Welt: Magie des Fremden – Das 15. Japan-Filmfest Hamburg präsentiert 100 aktuelle Produktionen, 28. Mai 2014 ScifiFilme.net: auf dem 15. Japan-Filmfest Hamburg – Alle Rezensionen und ein Podcast, 21. Mai 2014 hamburg.de: Japan-Filmfest Hamburg 2014 asienspiegel.ch: Deutschlandpremiere: Negative Nothing, 27. Mai 2013
Offizielle Website Japan-Filmfest Hamburg
Einzelnachweise
Kategorie:Filmfestival in Hamburg Kategorie:Erstveranstaltung 1998