Jun Isezaki (jap. , Isezaki Jun, wirklicher Name: Atsushi Isezaki (); * 20. Februar 1936 in Imbe, Bizen, in der Präfektur Okayama; † 11. Juli 2026 in Bizen, in der Präfektur Okayama) war ein japanischer Töpfer und Keramikkünstler. Er wurde 2004 als Lebender Nationalschatz für das wichtige immaterielle Kulturgut „Keramikherstellung“ deklariert. Er war der zweitälteste Sohn des Kunstkeramikers Yōzan Isezaki (1902–1961).

Jun Isezaki schloss 1959 ein Studuíum an der Universität Okayama ab und erlernte von seinem Vater, der von der Präfektur Okayama zur Person für den Erhalt der Bizen-Keramik ernannt worden war, das Handwerk der Töpferkunst. 1961 baute er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Mitsuru (), der ebenfalls Kunstkeramiker war, den aus dem Mittelalter stammenden Sockel-Tunnelofen () Koyasan () wieder auf und stellte damit vor allem traditionelle Teeschalen her. 1966 wurde er ordentliches Mitglied der Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk (, Nihon Kōgeikai). Von 1978 an unterrichtete er am Sonderfachbereich Kunst der Okayama-Universität. 1981 wurde er mit dem Kaneshige-Tōyō-Preis ausgezeichnet.

Für seine Bizen-Keramiken wurde Jun Isezaki am 2. September 2004 zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Zuletzt erhielt er 2005 den Kulturpreis der Präfektur Okayama.

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Einzelnachweise

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