Die Burg Osterfeld ist eine mittelalterliche Höhenburg, von der heute noch der markante runde Bergfried erhalten ist. Die Burg liegt oberhalb der Stadt Osterfeld bei Naumburg (Saale) im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.
Geschichte Eine slawische Wallburg aus dem 6. Jahrhundert, deren Wallreste heute noch erhalten sind, wurde im 11./12. Jahrhundert von den meinheringischen Burggrafen von Neuenburg zu einer annähernd quadratischen Niederungsburg aus Bruchsteinmauerwerk ausgebaut. Urkundlich erstmals erwähnt wurde die Burganlage im Jahr 1198 durch Markgraf Dietrich von Meißen in einem dem Kloster Lausnitz ausgestellten Dokument.
Von der ursprünglichen Anlage erhalten blieben der Bergfried mit dem im Volksmund als „Matzturm“ bezeichneten Rundturm und einem spitzbogigen Portal sowie Mauerreste. Das Burggelände wird heute als Grundschule genutzt und ist nur eingeschränkt zugänglich.
Galerie
Literatur Bruno J. Sobotka (Hrsg.): Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Sachsen-Anhalt. Stuttgart 1994.
Weblinks
Burgbeschreibung
Einzelnachweise
Kategorie:Kulturdenkmal in Osterfeld (Sachsen-Anhalt) Kategorie:Bauwerk in Osterfeld (Sachsen-Anhalt) Osterfeld Osterfeld Osterfeld Osterfeld