Graciette Ruf da Cunha Duarte Justo (* 1981) ist eine deutsche Theaterschauspielerin, Trainerin für Improvisationstheater und Meditations-Lehrerin.

Leben Justo ist das Kind des portugiesischen Theologen und Philosophen António Justo und der Autorin Carola Justo.António da Cunha Duarte Justo In: antonio-justo.eu. Abgerufen am 3. August 2023. (portugiesisch). Justo schloss ein Studium als Diplom-Sozialpädagogin an der Universität Kassel abDiplom-Sozialpaedagogin., abgerufen am 6. November 2023. und absolvierte danach an der Schauspielschule TheaterRaum München die Ausbildung zur Schauspielerin.

Als Improtheater-Darstellerin spielt sie in den Münchener Ensembles des „Mixxit Theaters“Mixxit Ensemble. In: mixxit.de, abgerufen am 6. November 2023.Theater in Österreich. In: meinbezirk.at, abgerufen am 5. August 2023.Improvisationstheater im Kulze: Skurril, schräg, schlagfertig. In: merkur.de, abgerufen am 5. August 2023., dem „Mitspinntheater“Zick und Zack. In: mitspinntheater.de/mitreisende, abgerufen am 6. November 2023. und „Die Montagsmörder“.Montagsmoerder. In: undsofort.de, abgerufen am 6. November 2023. Als Trainerin für Improvisationstheater leitet sie eine Laiengruppe in München an.Improtheatergruppe Vollhagelstern In: vollhagelstern.hpage.com. Graciette Justo, abgerufen am 5. August 2023. 2017 gründete sie "ImproTheaterUrlaub" und veranstaltet seither Improtheater-Reisen.

Sonstiges Justo war von 2010 bis 2018 Sängerin und Songwriterin der Indie-Acoustic-Rock-Band MellowBoxBand Mellowbox Mellowbox auf Vimeo, die 2014 ihr Debütalbum veröffentlichte.

2013 bis 2020 moderierte Justo im Muffatwerk für das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis das Münchner Jugendfilmfestival „flimmern&rauschen“.JFF Programm Flimmern und Rauschen auf BKJFF

Von 2020 bis 2022 veranstaltete Justo 40 friedliche Meditations-Demonstrationen zum Erhalt von Verbundenheit während der Corona-Pandemie in der Münchener Innenstadt.

Rollen (Auswahl) 2007: „Jean“ in Tod ohne Zeuge (nach Jean-Paul Sartre); Regie: Heiko Dietz; theater … und so fort 2007: Die Liebe ist ein seltsames Spiel (Chanson-Abend); Regie: Bruno Hetzendorfer; theater … und so fort 2008: Carambolage (Impro-Theater); Konzept: Roland Trescher; theater … und so fort 2008: iMoment (Langform-Impro); Produktion: isar148; theater … und so fort 2008: „1. Hexe“ in Macbeth (nach William Shakespeare); Regie: Heiko Dietz; theater … und so fort 2008: „Despina“ in So machens alle (Mozart-Textperformance); Regie: Gesche Piening; theater … und so fort 2008: „Glenna“ in Bobby Gould in der Hölle (von David Mamet); Regie: Heiko Dietz; theater … und so fort 2008: „Anna“ und „Christiane“ in Blaubart – Hoffnung der Frauen (von Dea Loher); Regie: Christa Pillmann; theater … und so fort 2009: Impro Extravaganza (Solo-Impro); Konzept: Roland Trescher; theater … und so fort 2009: „Coco“ in Glockenkrach (Impro-Sitcom); Produktion: Glockenkrach GbR; theater … und so fort 2009: „Marquise Merteuil“ in Gefährliche Liebschaften (nach P.-A.-F. Choderlos de Laclos); Regie: Heiko Dietz; theater … und so fort 2009: Sehnen, Streiten, Seufzen (Brecht-Liederabend); Regie: Bruno Hetzendorfer; theater … und so fort 2009: „Alma“ in Tod (von Woody Allen); Regie: Heiko Dietz; theater … und so fort

Veröffentlichungen Kleidung als symbolische Selbstinszenierung. Grin Verlag, 2005, ISBN 3-640-16493-8. Dominanz und Unterwerfung in der Körpersprache. Grin Verlag, 2004, ISBN 3-638-66151-2. Lebensgeschichtliches Erzählen. Zu Jerome Bruners „Sinn, Kultur und Ich-Identität“. GRIN Verlag, 2002, ISBN 3-638-66150-4.

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Einzelnachweise

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