Karl Otto von der Osten (* 20. September 1800 in Zirkwitz; † 9. August 1872 in Greifenberg) war ein deutscher Jurist und Parlamentarier.

Leben Otto von der Osten war das erste Kind aus der Ehe von Ferdinand Christian August von der Osten aus dem Haus Wisbu (1777–1837). Otto hatte elf Geschwister. Seine Schwester Rosalie (1810–1896) verehelichte sich 1832 mit dem Pfarrersohn und Gutsbesitzer Johann Christian Carl Albert Zahn (1800–1863); ihr Sohn Conrad Zahn (1835–1887) verehelichte sich 1860 mit Ottos erster Tochter Louise Amalie Adelheid Johanne (* 3. April 1838 in Goldap; † 29. Juli 1864 in Oberspier).

Otto studierte Rechtswissenschaft an der Universität Greifswald und wurde Mitglied des Corps Pomerania Greifswald.Kösener Korpslisten 1910, 93, 85 Nach dem Studium ging er nach Ostpreußen und wurde Justizkommissar in Goldap. 1837 erhielt außerdem die Zulassung als Notar beim Oberlandesgericht Insterburg. 1838 wurde er Justizkommissar und Notar in Stallupönen, später Rechtsanwalt und Notar in Stallupönen. Er hatte die Zulassung an den Untergerichten in Goldap, Gumbinnen, Pillkallen, Schirwindt und Stallupönen.

1850 war er Mitglied des Volkshauses des Erfurter Unionsparlaments.

1853 ließ er sich als Rechtsanwalt am Kreisgericht und Notar in Tilsit nieder. 1857 ging er zurück nach Pommern und wurde Rechtsanwalt am Kreisgericht in Greifenberg. Otto von der Osten war Besitzer des Ritterguts Zirkwitz im pommerschen Kreis Greifenberg.

Auszeichnungen Ernennung zum Justizrat, 1853

Literatur von der Osten, Haus Wisbu. In: Jahrbuch des Deutschen Adels. Zweiter Band. 1898. Berlin , S. 726–732.

Einzelnachweise

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